Social Media Ausbildung

Geschrieben von | Dezember 7, 2016 | Social Media Ausbildung

Der Beruf des Social Media Managers ist derzeit nicht geschützt – eine geregelte Berufsausbildung gibt es nicht. Aber die Ausbildungsbranche hat auf die steigende Nachfrage reagiert: Weiterbildungsangebote schießen derzeit wie Pilze aus dem Boden – zwischen dem 12-monatigen Fernlehrgang an der ILS, dem Vorschlag des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB), eine Social-Media-Ausbildung in die bestehende Berufsausbildung zum „Mediengestalter Digital und Print“ zu integrieren und einem eintägigen Seminar an einer Volkshochschule liefert eine Google-Suche Unmengen an Treffern. Wir haben die Angebote unter die Lupe genommen und die relevantesten Aus- und Weiterbildungsanbieter samt konkretem Kursangebot zusammengestellt (Stand: 07.12.2016):

Bayerische Akademie für Werbung / Münchener Marketing Akademie
Fünftägiger Lehrgang, jeweils von 9.30 bis 17.30 Uhr
Vortrag Special Guest
Umfangreiches Skript mit Theorieteil, Empfehlungen und Literaturangaben
Studien, Tabellen, Listen, E-Books, Skripte auf USB-Stick als Give away
Abschluss: Zertifikat der Fachhoschule Oberösterreich
Kosten: Auf Anfrage
http://www.akademie-marketing.com/marketing-seminare/certified-social-media-manager-fh

dda die dialogakademie: Ausbildung zum Fachwirt Social Media
7 Standorte in Deutschlands Werbemetropolen
Lehrgänge aus den Themenfeldern Social Media, Online Marketing und Dialogmarketing
über 100 Dozenten
berufsbegleitender Präsenzlehrgang
17 Vorlesungswochenenden (freitagnachmittags und samstags)
2 dreitägige Blockphasen
5 Klausuren
Projekt-Gruppenarbeit für realen Auftraggeber
Diplomarbeit
Mündliche Prüfung
Abschluss: Fachwirt/in Social Media BVDW
Kosten: zwischen 5.000 und 11.200 Euro
http://www.dda-online.de/studienangebot/fachwirt-diplom/social-media/
Ebenfalls im Angebot: Tagesseminare

DAPR Deutsche Akademie für Public Relations

Social Media Manager (DAPR)
Einführendes Webinar plus dreitägige Präsenzveranstaltungen an den Standorten Düsseldorf oder Frankfurt (Main). Teilnehmer können optional die Prüfung zum „Social Media Manager (DAPR) ablegen.
Seminargebühr: 1.790,- Euro  zzgl. MwSt. (Tipp zum Sparen von bis zu 50% der Kosten)
Website: www.dapr.de/social-media-manager

Digital Strategist (DAPR)
Als Kommunikator zum Treiber, Vermittler oder Gestalter der digitalen Transformation werden: In drei Modulen à drei Tagen beschäftigen sich die Teilnehmer mit Themen wie Digital Leadership und Digital Change, Storytelling, Community Management oder Content Marketing, aber auch Big Data und SEO.
Seminarstandorte: Düsseldorf und Frankfurt/Main
Seminargebühr: 3.490, Euro zzgl. MwSt.
Website: www.dapr.de/digital-strategist

Social Media and Global Communication (MSc)
Viersemestriger, berufsbegleitender Master-Lehrgang in Kooperation mit der Donau-Universität Krems. Die Präsenzmodule finden in Düsseldorf statt.
Das Studium ist nicht-konsekutiv und somit offen für Absolventen verschiedenster Fachrichtungen. Eine Zulassung ist auch ohne akademischen Abschluss und auf der Grundlage von Berufserfahrung möglich.
Studienstart: jeweils im Oktober
Studiengebühr: MSc mit 90 ECTS / 10 Module – 4 Semester: 14.900 Euro (es fällt keine MwSt. an)
Website: www.dapr.de/studiengaenge/master/studienrichtung/

Deutsche Presseakademie
In 16 Webinaren vermitteln unsere erfahrenen Referenten praxis­nahes Wissen zu Chancen und Risiken der digitalen Kommunikation sowie zu den wichtigsten Social Media Trends und Plattformen und bilden zum »Social Media Manager« aus.
Zeitraum: 28. Februar 2017 bis 27. Juni 2017
Kosten: 1.590 – 1.990 Euro
https://www.depak.de/elearning/termine/social-media-manager-1702

DIKRI Akademie: Zertifikatsseminar „Social Media Manager“
Sitz in Köln
Zusammenarbeit mit der Cologne Business School
Dauer: 2 Tage
Vollzeitunterricht
Kosten (Präsenz): 990 Euro
Online-Kurs mit Zertifikat: 299 Euro
http://www.dikri.de/seminare/der-zertifizierte-social-media-manager-483/
E-Learning: https://www.learnity.com/kursdetails.html?Tutorialid=2743&F%5Btcid1%5D=3&F%5Btcid2%5D=435&F%5Btcid3%5D=442

Fernakademie ILS:
Fernstudium „Social Media Marketing“
Dauer: 12 Monate E-Learning
Optionales 3‑tägiges Präsenz-Seminar
Kosten: 1.488 Euro
Abschluss: Zeugnis und Zertifikat
http://www.ils.de/fernkurse/kreativitaet-medien/text-kommunikation-konzept/social-media-manager/

FH Köln: Berufsbegleitende Weiterbildung zum Social Media Manager
Öffentliche Hochschule
mehrere Standort in Köln
71 Studiengänge
Dauer: 4 Monate
Max. 25 Teilnehmer
Kosten: 1.340 Euro
Unterricht in mehreren Vollzeit-Seminaren
http://www.social-media-zertifikat.de

IOM: Weiterbildungskurs „Social Media Manager“
Teil des Bildungsverbundes BildungsCentrum der Wirtschaft (BCW)
Online-Campus
Ab dem 17.10.2017 jeweils 1-2 x wöchentlich 18.00 – 21.15 Uhr und eventuell (je nach Standort) 1-2 Samstage 08.30 – 15.30 Uhr.
Dauer: 3 Monate
Ort: Essen
Kosten: 998 Euro
http://www.fom-iom.de/smm.html

LVQ Business Akademie: IHK-zertifizierte Kurs
etwa einen Monat
IHK-Abschluss: Social Media Manager
Kosten: 990 Euro
http://www.lvq.de/k323.Social-Media-Manager-in-IHK.htm

Social Media Akademie
zertifizierter Lehrgang „Social Media Manager (SMA)“, Bundesweite Online-Kurse, Kosten: 3.390 Euro, 20 interaktive Online-Vorlesungen mit erfahrenen, anerkannten und im Lehrberuf versierten Social Media Experten, mehr als 30 Stunden Chat-Sessions mit den Dozenten. Die Social-Media-Akademie hat sich auf professionelle Online-Weiterbildungen im Bereich Social Media spezialisiert. Zielgruppe: Marketiers, Berufseinsteiger. Das Konzept: Alle Vorlesungen werden digital abgehalten, Materialien sind online verfügbar. Als Referenten sind Lehrende aus gesamten deutschsprachigen Raum tätig, die je nach Expertise für Vorlesungen eingeladen werden (zum Beispiel auch Nico Lumma, Mitautor dieses Buches). Absolventen erhalten einen umfassenden Überblick über die sozialen Netze, lernen den richtigen Umgang mit Kritik in Foren und Blogs und erfahren, wie man Social-Media-Aktivitäten monitort und reportet. Praxisnahe Lernaufgaben. Interaktiver und dynamischer Austausch mit den anderen Lehrgangsteilnehmern, Betreuung durch Tutoren, unbegrenzter Zugang zur SMA-Lerncommunity in der man von aktuellen Social-Media-Tipps und -Trends profitieren kann.
http://www.socialmediaakademie.de/social-media-manager/

Embis: „Social Media Marketing – erfolgreiche Marketing-Strategien im Social Web“
Berlin, Düsseldorf, Hamburg oder München
Kosten: 980 Euro
Blockkurs 2 Tage.
http://www.embis.de
Weitere Seminare im Bereich Social Media: Social Media Kampagnen, Social Media Tools und Analyse, Texten für Socialmedia, Facebook Marketing Einsteiger, Google+ Seminar

TAW Technische Akademie Wuppertal: Seminar „Social Media Marketing“
Altdorf bei Nürnberg oder Wuppertal
Kosten: 690 Euro
Blockkurs  1 Tag (9:00-16:30 Uhr).
http://www.taw.de

Art Directors Club Deutschland
Seminare zum Thema „Social Media & Social Content“
http://www.adc.de

SRH Hochschule Berlin
6-semestrigen Bachelor-Studiengang „Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt E-Business und Social Media“
30 Studienplätze pro Jahrgang
Voraussetzung: Abitur/Fachhochschulreife.
Inklusive 15-wöchiges Praktikum.
Kosten: 700 Euro monatlich.
http://www.srh-hochschule-berlin.de

Internationaler Management-Akademie Stensington
Hamburg (acht Module), Krems (zwei Auslandsmodule); Reise und Aufenthalt in Krems (nähe Wien) sind kostengünstig möglich
Master-Studiengang „Social Media und Onlinemanagement“
Vier Semester zum Master of Arts (MA) und fünf Semester zum Master of Science (MSc).
Gebühren: 16.560 Euro (MA), 19.850 Euro (MSc)
http://www.stensington-akademie.de/den-master-in-social-media-und-online-management-studieren

Die Geschäftsleitung in deutschen Unternehmen nimmt die Entwicklung ihrer Corporate-Social-Media-Strategie nur selten selbst in die Hand, delegiert diese Verantwortung stattdessen meistens weg. Das zeigt eine aktuelle Umfrage unter Mitarbeitern von Unternehmens-Pressestellen: 59 Prozent der Befragten aus Unternehmen, die über eine ausformulierte Social-Media-Strategie verfügen, geben an, dass die Federführung der Entwicklung in ihrer Firma der Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oblag. An zweiter Stelle folgt mit 28 Prozent die Marketing-Abteilung. Lediglich sechs Prozent gaben an, dass die Verantwortung für die Strategie-Entwicklung bei ihrer Geschäftsführung liegt. Das sind Ergebnisse des Social-Media-Trendmonitors „Social Media: Kommunikation, Strategie, Ziele“ der Kommunikationsberatung Faktenkontor und der dpa-Tochter news aktuell, für den 640 Mitarbeiter aus Pressestellen und PR-Agenturen befragt wurden.

Zwar meinen 43 Prozent der befragten Mitarbeiter aus Pressestellen in Unternehmen mit Social-Media-Strategie, dass ihre Geschäftsführung diese Strategie voll und ganz mittrage. Aber nur 15 Prozent sind genauso stark überzeugt, dass die Geschäftsleitung diese Strategie wirklich stark vorantreibe.

Diese Zurückhaltung seitens der Führungsetage führt zu Problemen bei der Umsetzung der Strategie: Ein Viertel der Pressestellen-Mitarbeiter beschwert sich, dass die Personalkapazitäten für Social-Media-Projekte bei ihnen nicht einmal Ansatzweise ausgebaut wurden, und 17 Prozent geben an, dass das Budget für die Web-2.0-Aktivitäten nicht erhöht wurde.

„Für nachhaltigen Erfolg im Web 2.0 sollte die Federführung für die unternehmenseigene Social-Media-Strategie immer bei der Geschäftsführung angesiedelt sein“, mahnt Dr. Roland Heintze, Geschäftsführender Gesellschafter beim Faktenkontor. „Zum einen muss eine umfassende Strategie das gesamte Unternehmen im Blick haben, nicht nur einzelne Abteilungen. Und zum anderen braucht auch die beste Strategie für eine erfolgreiche Umsetzung Geld und Personal – und auch dafür ist die Geschäftsführung verantwortlich.“

Für den Social-Media-Trendmonitor „Social Media: Kommunikation,  Strategie, Ziele“ (Hamburg, September 2016) von der Kommunikationsberatung Faktenkontor und der dpa-Tochter news aktuell wurden 640 Mitarbeiter aus PR-Agenturen und Pressestellen befragt. Die Daten sind im Juli 2016 in Form einer Online-Umfrage erhoben worden.

Erfolg im Web 2.0 kommt mit Erfahrung: Je länger Unternehmen in den Sozialen Medien aktiv sind, umso besser erreichen sie ihre dafür selbstgesetzten Ziele. So zum Beispiel, wenn es darum geht, die Bekanntheit ihres Unternehmens zu steigern oder die eigene Marke zu stärken: Unter PR-Profis mit diesen Zielen, die für Unternehmen arbeiten, die erst seit weniger als einem Jahr im Web 2.0 aktiv sind, geben rund sechs von zehn an, dass sie diese voll oder teilweise erreicht haben. Bei Firmen, die bereits fünf Jahre oder länger Social Media einsetzten, sind es hingegen rund neun von zehn. Wenn die Web-2.0-Aktivitäten scheitern, sind die Gründe dafür meist zu wenig Personal und ein zu geringes Budget. Das zeigt der Social-Media-Trendmonitor „Social Media: Kommunikation, Strategie, Ziele“ der Kommunikationsberatung Faktenkontor und der dpa-Tochter news aktuell, für den 640 Mitarbeiter aus PR-Agenturen und Pressestellen befragt wurden.

Am größten ist dieser Erfahrungs-Vorsprung bei Unternehmen, die über das Web 2.0 Impulse von ihren Kunden für die Produktentwicklung gewinnen wollen. Hier geben nur ein Viertel der Befragten mit weniger als einem Jahr Social-Media-Aktivität an, dieses Ziel voll oder teilweise erreicht zu haben. Unter den „alten Hasen“ mit fünf oder mehr Jahren Erfahrung liegt diese Quote bei 77 Prozent – satte 52 Prozentpunkte mehr.

Ähnlich groß ist der Unterschied bei Firmen, die über das Social Web ihren Kundenservice verbessern wollen: Hier springt die Erfolgsquote von 42 Prozent bei den „Frischlingen“ um 48 Punkte auf 90 Prozent bei den Erfahrensten.

Während Erfahrung den Erfolg im Web 2.0 steigert, wird er durch einen mangelnden Einsatz von Geld und Personal ausgebremst. Unter den Pressestellen aus Unternehmen, die ihre Social-Media-Ziele bislang nicht erreicht haben, geben 59 Prozent der Befragten fehlende Mitarbeiterkapazitäten als Ursache an. 36 Prozent sagen, dass ihnen das Budget fehle.

Dieser Geiz behindert nicht nur den Erfolg in den Unternehmen, die im Web 2.0 aktiv sind. Er hält Firmen auch davon ab, überhaupt Social Media zu nutzen. Rund zwei Drittel der befragten Mitarbeiter aus Unternehmen, die noch keine Sozialen Medien einsetzten, begründen dies mit fehlenden Mitarbeiterkapazitäten. Und unter Befragten aus PR-Agenturen, deren größter Kunde bisher auf Social Media verzichten, geben 62 Prozent als Grund an, dass das Budget dafür fehle.

Es führt kein Weg dran vorbei: Erfolg in Social Media braucht Zeit, Geld und Personal“, sagt Dr. Roland Heintze, Geschäftsführender Gesellschafter und Social-Media-Experte beim Faktenkontor. „Unternehmen, die diese Investitionen scheuen, werden immer weiter hinter gut im Web 2.0 aufgestellte Wettbewerber zurückfallen.

Teilnehmer der Weiterbildung zum Social Media Manager der Leipzig School of Media (LSoM) können sich ihre erworbenen Fachkenntnisse ab sofort vom Bundesverband Community Management e.V. für digitale Kommunikation & Social Media (BVCM) zertifizieren lassen. Das unabhängige Qualitätssiegel bekommen die Kursteilnehmer nach erfolgreichem Abschluss einer freiwilligen externen Prüfung. „Arbeitgeber können bei einem Zertifikat des BVCM sicher sein, die Besten der Branche vor sich zu haben. Wir stehen als Berufsverband für die Professionalisierung dieser noch jungen Branche“, sagte Vivien Pein, Vorstandsmitglied des BVCM, zum Start des Angebots.

Bislang konnten die an der LSoM ausgebildeten Social Media Manager ein Zertifikat der Prüfungs- und Zertifizierungsorganisation  der Kommunikationswirtschaft (PZOK) erwerben. Die PZOK beendete jedoch vor kurzem ihre Prüfungstätigkeit. Der BVCM schließt nun diese Lücke. „Wir sind froh, dass wir eine neue externe Branchenprüfung anbieten können, denn sehr viele unserer Kursteilnehmer haben davon Gebrauch gemacht“, sagte Claudio Marinow, LSoM-Referent für Kurse und Seminare. „Die Prüfung durch einen unabhängigen Anbieter hat bei Arbeitgebern nun einmal einen besonderen Stellenwert. Außerdem macht ein solches Angebot die Abschlüsse in diesem noch recht jungen Berufsfeld vergleichbar.“

Die ersten Prüfungen finden bereits Anfang Oktober in Leipzig statt. In Berlin und weiteren deutschen Großstädten sollen ebenfalls Termine angeboten werden.

Am Aufbau der Zertifikatsprüfung mit Multiple-Choice-Fragen, Konzeptionsaufgabe und Fachgespräch ändert sich nach dem Wechsel von PZOK zu BVCM zunächst nichts. Die BVCM-Prüfer wollen das Angebot mir ihrem Fach- und Praxiswissen aber stetig aktualisieren und an neue Erfordernisse anpassen. Zu diesem Zweck führt der BVCM ab 2017 auch eine zweite Zertifikatsprüfung für angehende Community Manager ein.

Die LSoM konzipiert derzeit eine entsprechende neue Kursreihe. „Wir stehen schon seit längerem in Kontakt mit den Fachleuten des BVCM, um einen Zertifikatskurs zum Community Manager in unser Programm aufzunehmen“, erklärte Franziska Fiedler, ebenfalls Referentin für Kurse und Seminare an der LSoM. Die LSoM folgt damit der Einschätzung des Verbandes, wonach sich die Aufgaben im Bereich Social Media immer weiter ausdifferenzieren. Fiedler: „Es ist unmöglich geworden, alle Kenntnisse und Fähigkeiten, die in dem Berufsfeld benötigt werden, in einer einzelnen kompakten Kursreihe zu vermitteln. Das Interagieren mit Nutzern oder das Moderieren von Diskussionen im Social Web unterscheidet sich zum Beispiel sehr stark von der Entwicklung einer übergreifenden Social-Media-Strategie oder Kampagnenplanung. Diesen wachsenden Anforderungen müssen wir auch in der Weiterbildung Rechnung tragen.“

Die LSoM bietet die Ausbildung zum Social Media Manager bereits seit Sommer 2012 an. Die Nachfrage nach fundierter Weiterbildung in diesem Bereich hat seitdem fortlaufend zugenommen. Zuletzt war die Nachfrage so groß, dass für Herbst 2016 kurzfristig ein Zusatztermin ins Programm genommen wurde. Bislang haben mehr als 80 Medienschaffende erfolgreich an der LSoM-Kursreihe teilgenommen.

Informationen zum Zertifikatskurs zum Social Media Manager der LSoM finden Interessierte unter: www.leipzigschoolofmedia.de/kurse-und-seminare/zertifikatskurs-social-media-manager.html.

Informationen zur neuen Zertifikatsprüfung des BVCM sowie zu den Berufsbildern des Social Media Mangers und des Community Managers finden Interessierte unter: www.bvcm.org.

Auf der f8-Entwicklerkonferenz von Facebook Anfang April gab das Unternehmen bekannt, Instant Articles für alle Publisher zur Verfügung zu stellen.Die Kollegen von allfacebook haben eine Top-Anleitung dazu gepostet.

Social Media Zahlen 2016

Geschrieben von | Mai 1, 2016 | Infografiken

Einen fundierten und sehr detaillierten Überblick über die Social-Media-Zahlen in Deutschland 2016 gibt Christian Buggisch in seinem Blog. Im Überblick zusammengefasst:

  • Facebook: 26 Mio.
  • Google+: zwischen 600.000 und 6 Mio.
  • Twitter: zwischen 0,5 und 12 Mio.
  • XING: 9,2 Mio.
  • LinkedIn: 8 Mio.
  • Instagram: 9 Mio.
  • Pinterest: 3 Mio.
  • Foursquare: 600.000
  • Whatsapp: 35 Mio.
  • Snapchat: 9 Mio.
  • Youtube: 6 Mio.

Weltweite Zahlen (Quelle: Social Media Institute):

  • Facebook: 1,65 Milliarden (April 2016) Nutzer pro Monat
  • Instagram: 400 Millionen
  • Twitter & Vine: 320 Millionen
  • Google+: 235 Millionen (aktiv)
  • LinkedIn: 350 Millionen
  • Whatsapp: 1 Milliarde
  • Snapchat: 100 Millionen täglich aktive Nutzer
  • Pinterest: 100 Millionen

 

Social Media-Anwendungen in der internen Kommunikation deutschsprachiger Firmen nehmen deutlich zu, sind jedoch immer noch stark unterentwickelt; Hauptgrund dafür ist eine fehlende Vertrauenskultur in vielen Organisationen. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer aktuellen Befragung von 559 Unternehmensvertretern und -beratern durch die Hochschule Macromedia und die SichtWeise Kommunikationsberatung, die in der aktuellen April-Ausgabe der Fachzeitschrift prmagazin exklusiv erstveröffentlicht wird.

Nur bei rund 20 Prozent der Unternehmen spielen laut Studienbefund aus dem Januar 2016 bisher interne Social Media eine große oder sehr große Rolle in der Organisationskommunikation, etwa im Rahmen sogenannter „Enterprise Social Networks“ (ESN). Dabei ist der Wert für den Austausch zwischen unterschiedlichen Hierarchieebenen minimal höher als der innerhalb derselben Führungsstufe (20,8 gegenüber 20,4 Prozent). Weit vorne liegt mit 57,4 Prozent aber weiterhin der vergleichbare Einsatz von Social Media für die externe Kommunikation wie Facebook, Instagram, LinkedIn, Twitter, XING oder YouTube.

Insgesamt weisen diese Werte gegenüber einer Vorgängerstudie derselben Autoren von vor zweieinhalb Jahren fast eine Verdoppelung auf: Im Juni/Juli 2013 sahen eine vergleichbare Bedeutung sozialer Medien nur 11,9 bzw. 12,2 Prozent bei interner und 32,7 Prozent bei externer Kommunikation. Geht es um die Nutzungsabwägung interner sozialer Medien, so gewinnt der Aspekt „besserer Wissenszugang“ als Vorteil etwas hinzu (von 64,3 auf 68,3 Prozent), wohingegen bei den Nachteilen der „größere Betreuungsaufwand“ (von 52,4 auf 51,2 Prozent) leicht abnimmt.

Erstmals in der 2016er Studie wurde explizit nach der Bedeutung von Vertrauen für die erfolgreiche Arbeit mit internen Social Media gefragt. 88,3 Prozent schätzen Vertrauenskultur hier als (sehr) wichtig ein, wobei nur 29,8 Prozent diese auch in ihrer eigenen Organisation als (sehr) stark ausgeprägt erleben. „Dabei spielen internes Web 2.0 & Co. in Unternehmen mit stark ausgeprägter Vertrauenskultur eine weit größere Rolle als in Unternehmen, in denen eher Misstrauen herrscht“, sagt Prof. Dr. Holger Sievert von der Hochschule Macromedia in Köln zu den Ergebnissen. Horst Pütz von der SichtWeise Kommunikationsberatung ergänzt: „Vertrauen ist somit ein klarer Erfolgsindikator für die Nutzung und Akzeptanz von internen Social Media sowie damit gleichermaßen für die Bewältigung der digitalen Transformationen in Unternehmen.“

An der Umfrage haben insgesamt 1.011 Personen teilgenommen, von denen 800 hauptberuflich in oder für Unternehmen arbeiten und wiederum 559 den Fragebogen bis zum Ende beantwortet haben; die Studie entstand in enger Zusammenarbeit mit einem Studierendenlehrprojekt im Studiengang „Medienmanagement“ der Hochschule Macromedia. Wesentliche Erkenntnisse werden noch auf nationalen und internationalen Fachtagungen präsentiert, u. a. auf der World Class Digital Transformation Communication Edition sowie dem International PR Research Symposium Bledcom. Die aktuelle siebenseitige Erstveröffentlichung kann über das e-paper des PR-Magazins online unter https://epaper.prmagazin.de/april2016 eingesehen werden; weitere Veröffentlichungen der Autoren zur Studie sind in Vorbereitung.

Bildformate für Social Media Kanäle

Geschrieben von | Januar 13, 2016 | Jobtipps

Jedes Netzwerk hat unterschiedliche Möglichkeiten, Bilder zu veröffentlichen: Profilbilder, Titelbilder, Tab-Bilder, Gruppen-Bilder, und vieles mehr. Die folgende Tabelle versucht einen Überblick zu geben (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Hier als PDF.

 Breite
(in Px) 
 Höhe
(in Px)

  F A C E B O O K

Seitenbild 160 160 als Miniaturbild: 32×32 Px, Upload als 180×180;Lücke Links neben dem Bild 16, rechts: 667 & darüber: 176 // Rahmen: 5px
Titelbild 851 315
Tab / Apps 114 74
Shared Image 1200 630 im Feed mit max. Breite von 470 Px angezeigt, auf der Seite 504 Px.
Shared Link 1200 627 Quadratisches Bild: 154×154 im Feed, 116×116 auf der Seite; rechteckiges Bild: 470×246 im Feed, 484×252 auf der Seite
Highlight Image 1200 717  Wird auf der Seite im Format 843 x 504 angezeigt
Gruppen (Header) 918 69  Gruppenlogo: 233 x 69, Gruppen-Listenlogo: 80 x 25
Event (Header) 885 280  Eventlogo: 240 x 180

  G O O G L E +

Profilbild 250 250  Minimum 120 x 120
Cover Foto 1080 608 Mindestgröße: 480 x 270, Optimal, damit für alle Devices optimal: 2120 x 1192
Profilbild für Unternehmensseite 150 150  Als Kreise (48 Px)
Shared Image 497 279 Upload Maximum: 2048 x 2048
Gruppenlogo 250 250 Achtung Overlay-Effekt = 200 x 250

  L I N K E D  I N

Logo 100 60
Profilbild 400 400 Hintergrund zwischen 1000×425 und 4000×4000
Firmenseite: Banner 646 220 Karriere Coverbild: 974 x 300
Gruppenlogo 50 50
Gruppenhauptbild 646 220

  P I N T E R E S T

Profilbild 165 165  Außer auf der Profilseite angezeigt in: 32 x 32
Maximales Bildformat für gepinnte Bilder (Pins) 554 5000 Achtung: Müssen JPG-Format haben.
Optimale Breite: 736 Px;
Board-Vorschaubilder: 222 x 150 (Groß), 50 x 50 (Klein)
Pins im Stream: 236 Breite, Höhe variiert
Pins im Board: 236 Breite, Höhe variiert
Vergrößerter Pin: 600 Breite, Höhe variiert

  T W I T T E R

Profilbild 400 400 Alt: 200 x 200
(Wird als 128 x 128 Px od. 73 x 73 angezeigt)
Profilbild in der Timeline: 48 x 48
Header 1500 500 Alt: 520 x 260
Foto- und Video-Vorschaubilder 150 150 Bildervorschau bei einem Tweet: 60 x 60
Bildervorschau bei einem geteilten Bild: 590 x 295
Vorschau bei einem geteilten Video: 483 x 274
In-Stream Foto 440 220

  X I N G

Profilbild 640 846 Wird als 140 x 185 Px angezeigt
Portfolio-Bilder 425 425 Klein: 205 x 205 Px
Unternehmenslogo 285 70
Gruppenlogo 233 69
Gruppenbanner (Toplogo) 918 69
Gruppenlistenlogo 80 25
Eventlogo 240 180
Eventheader 885 280

  Y O U T U B E

Profilbild 120 120 Bei Auto-Import via Google+-Profil integriert,
Empfehlung: 250×250 Px
Kanalheader 2560 1440  Tablet: 1855 x 423
Mobile: 1546 x 423
TV: 2560 x 1440
Desktop: 2560 x 423
Video-Uploads 1280 760

  I N S T A G R A M

Shared Image 510 510 Mindestgröße
Shared Image 1080 1080 Maximalgröße
Profilbild 110 110
Thumbnail 161 161

  T U M B L R

Profilbild 128 128
Foto-Posts 500 750 Max: 1280 x  1920

Und hier das Ganze als Infografik von makeawebsitehub.com:
Print

 

Facebook: Instant Articles wird breiter getestet

Geschrieben von | November 27, 2015 | Jobtipps

Facebook hat heute bekannt gegeben, dass neben den Partnern Bild und Spiegel Online, 25 weitere Medienpartner in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit dem Test von Facebook Instant Articles begonnen haben.

Mit dabei sind: Wired, Bunte.de, NZZ, oe24, Handelsblatt, SPORT1, WAZ, Tagesschau, Chip, Bild, Die Welt, Blick, Spiegel Online, LikeMag, Promiflash, Tagesspiegel, n-tv, InStyle, Berliner Morgenpost, Cosmopolitan, Focus Online, ELLE, Bravo, Express, Zeit Online, Stern, RP Online

Facebook Instant Articles wurden Mitte Mai 2015 erstmals vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine neue Möglichkeit, mit der Medienmacher schnelle und interaktive Artikel auf Facebook erstellen können.

Aktuell brauchen normale Mobile-Web-Artikel durchschnittlich acht Sekunden zum laden – die mit Abstand langsamste Art von Inhalten auf Facebook. Instant Articles machen das Leseerlebnis rund zehn Mal schneller. Gleichzeitig behalten Medienmacher die Hoheit über ihre Inhalte. Artikel, die als Instant Article auf Facebook veröffentlicht werden, müssen immer eine Ursprungs-URL auf der jeweiligen Medienwebseite haben, um den geräteübergreifende Zugriff auf die Medieninhalte sicherstellen zu können.

Neben dem schnelleren Nutzererlebnis bietet Instant Articles auch eine Suite bestehend aus interaktiven Funktionalitäten. Diese ermöglicht es Medienmachern, ihre Geschichten auf eine völlig neue Art und Weise zum Leben zu erwecken.

Mit Instant Articles behalten Medienmacher die volle Kontrolle über ihre Artikel, den eigenen Markenauftritt und die Vermarktung. Sie können Anzeigen in ihren Artikeln selbst verkaufen und behalten den vollen Umsatz – oder sie können sich dazu entschließen, Werbeinventar mit dem Facebook Audience Network zu vermarkten. Instant Articles bieten Medien die Möglichkeit, ihre mobile Publishingstrategie zu diversifizieren und Menschen mit ihren Inhalten im mobilen News Feed auf Facebook zu erreichen.

Instant Articles sind nur über die mobile Facebook-App unter iOS abrufbar – Android seit Oktober 2015 im Beta-Test.

Social Commerce: Zahlen für Deutschland

Geschrieben von | Mai 17, 2015 | Jobtipps

Social Media Kanäle beeinflussen, welche Produkte und Dienstleistungen wir kaufen: Fast jeder Dritte der Social Media-Nutzer in Deutschland hat schon mal eine Kaufentscheidung aufgrund von privaten Empfehlungen in Sozialen Medien getroffen, 23 Prozent durch dort geschaltete Werbung. Der Einfluss schwankt allerdings stark von Branche zu Branche und Kanal zu Kanal. Das ist ein Ergebnis des online-repräsentativen „Social Media-Atlas 2014/2015“ der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor.

Besonders stark beeinflussen Soziale Medien die Kaufentscheidungen für Unterhaltungselektronik wie Fernseher, DVD-Player oder HiFi-Anlagen. Einzeln betrachtet üben unter den verschiedenen Web 2.0-Kanälen die Internet-Foren hier den größten Einfluss aus, gefolgt von Youtube, Facebook und Blogs: 17 Prozent der Social Media-Nutzer haben schon mal mit Hilfe von Foren eine Kaufentscheidung für Unterhaltungselektronikprodukte getroffen. Von Youtube haben sich 15 Prozent dabei helfen lassen, von Facebook 11 Prozent und von Blogs 9 Prozent.

Ebenfalls recht groß ist der Einfluss der Sozialen Medien im Bereich Ernährung: Je 15 Prozent der Social Media-Nutzer haben schon Kaufentscheidungen für Nahrungsmittel mit Hilfe von Foren und Facebook getroffen, 14 Prozent durch Youtube und acht Prozent durch Blogs.

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