Instagram überholt Twitter

Geschrieben von | Dezember 10, 2014 | Jobtipps

Instagram freut sich über 300 Millionen monatlich aktive Menschen – und liegt damit über der Mitgliederzahl von Twitter (281 Millionen im Oktober). In den letzten 9 Monaten konnte die Community damit einen Zuwachs von 100 Millionen Instagrammern verbuchen. Darüber hinaus wird Instagram in den kommenden Wochen Accounts von Prominenten, Sportlern und Marken verifizieren und Spam- und Fake-Accounts von der Plattform entfernen. Instagram-Mitbegründer Kevin Systrom:  „Wir sind stolz darauf, zu verkünden, dass es inzwischen mehr als 300 Millionen Instagrammer weltweit gibt. Was vor vier Jahren als Traum von zwei Freunden begann, hat sich während der letzten vier Jahre zu einer Community entwickelt, die jeden Tag mehr als 70 Millionen Fotos und Videos teilt. Instagram ist ein Ort für Kreativität in allen erdenklichen Formen, ein Ort an dem man alles finden kann.“

Instagrammer aus der ganzen Welt teilen aktuell mehr als 70 Millionen Bilder täglich. Mit mehr beeindruckenden Bildern steigt auch die Begeisterung: Mehr als 2,5 Milliarden Likes werden täglich vergeben. Insgesamt wurden auf Instagram inzwischen mehr als 30 Milliarden Bilder geteilt.

Neue Facebook-App für Gruppen

Geschrieben von | November 18, 2014 | Jobtipps

Gruppen auf Facebook bringen bereits mehr als 700 Millionen Menschen mit gleichen Interessen, Leidenschaften und Zielen zusammen und ermöglichen es ihnen, sich auszutauschen. Heute erscheint mit Facebook Groups eine App, mit der Menschen einen schnellen Überblick und Zugriff auf alle Facebook-Gruppen haben, die ihnen wichtig sind. Diese App wurde für die Menschen entwickelt, die Gruppen häufig und intensiv nutzen:

Beispiele für Facebook Gruppen aus Deutschland

  • Hochwasserhilfe: während der Hochwasser 2013 wurden Gruppen genutzt, um Hilfe in Dresden und anderen Gegenden zu koordinieren.
  • Lokales und Regionales: Menschen finden sich in Gruppen zusammen, um Dialekte wie beispielsweise Bayerisch zu sprechen.
  • Interessen: Menschen tauschen sich über Sport, Ernährung und andere Interessen aus und geben sich gegenseitig Tipps und Hilfestellungen.

„Groups“ – Die App für deine Facebook-Gruppen
Gruppen auf Facebook sind mehr als nur ein Weg, Nachrichten auszutauschen: sie sind ideal, um Informationen einer größeren Gruppe von Menschen zur Verfügung zu stellen. Diese Menschen teilen Interessen, sind aber nicht immer Freunde. Mit der Groups App können diese Gruppenkonversationen nicht zwischen anderen Beiträgen im Nachrichtenstrom des News Feed verloren gehen und sind jederzeit nur einen Klick entfernt. Mehr Informationen zu Groups und den Download finden Sie hier.

Die Funktionen von „Groups“ auf einen Blick:

  • Keine Gruppenkonversationen verpassen: Mit der Groups App entscheidet jede Person selbst, wie und wann Benachrichtigungen über Gruppen angezeigt werden. So sind Menschen in allen Gruppen involviert, die ihnen wichtig sind.
  • Einfach zu nutzen: Beim Öffnen der App werden die wichtigsten Gruppen angezeigt. Mit nur einem Klick kann von Gruppe zu Gruppe gesprungen werden.
  • Leserschaft im Blick: Bei der Erstellung oder dem Beitritt einer Gruppe, lassen sich über die Privatsphäreeinstellungen und Mitgliedslisten einstellen, mit wem Inhalte geteilt werden.
  • Jeder ist dabei: Mit Groups lassen sich Inhalte mit allen Menschen auf Facebook teilen – auch, wenn sie die App nicht nutzen.
  • Gruppen entdecken: Mit Groups lassen sich über den „Entdecken“-Tab noch einfacher Gruppen zu den Themen finden, die einem wichtig sind.

Wichtig zu wissen:

  • Ab heute Abend Global für Android und iOS verfügbar.
  • Es ist bereits die fünfte App von Facebook Creative Labs neben Paper, Slingshot, Mentions und Rooms.
  • Ich logge mich mit meinem regulären Facebook-Login ein.
  • Meine Facebook-Gruppen werden automatisch synchronisiert.
  • Die Gruppen-Funktion wird nicht aus Facebook ausgelagert.
  • Gruppen kann ich als „Geheim“, „Geschlossen“ oder als „offen“ anlegen und die Privatsphäre auch jederzeit anpassen.

Der TÜV Nord und Statista haben die Social Networks Facebook, Google+, LinkedIn und XING untersucht und Unterschiede bei Nutzung, Pflege und Bewertung der jeweiligen Profile analysiert.

Spannende Ergebnisse:

  • Nutzer von XING und Facebook sind am längsten dabei
  • XING-Nutzer haben das größte Netzwerk
  • Facebook-Nutzer pflegen ihre Profile am intensivsten
  • Privat ist Facebook für viele unverzichtbar, XING ist für Berufstätige unverzichtbar
  • In puncto Nutzerzufriedenheit ist XING ganz vorne dabei, Google+ schneidet am schlechtesten ab
  • XING und LinkedIn erscheinen seriös, Facebook weniger
  • 60% der Facebook-Nutzer müsste man 500 Euro zahlen, damit sie ihr Profil löschen
  • Personaler nutzen vorrangig Facebook und XING für Recruiting-Zwecke

soznetz

Snapchat für Unternehmen

Geschrieben von | Oktober 7, 2014 | Jobtipps

Den Foto-Messenger Snapchat, mit dem man visuelle Nachrichten verschicken kann, die sich selbst zerstören, entdecken immer mehr Unternehmen als Marketing-Kanal. Eine gute Wahl, wenn die eigene Zielgruppe überwiegend weiblich und unter 30 Jahre alt ist: Snapchat-Nutzer sind zu 70% weiblich und im Schnitt zwischen 13 und 25 Jahre alt, fast jeder fünfte Nutzer snapchattet mit dem iPhone. Am Tag werden mehr als 150 Millionen Snaps verschickt. Darunter auch Unternehmens-Snaps. Kein Wunder, dass Yahoo den Dienst sich als Übernahmekandidat ausgesucht hat.

Wer macht was?
Taco Bell hat z.B. allen Followern die Rückkehr des „Beefy Crunch Burritos“ angekündigt. Eine Frozen Yoghurt-Kette aus New York versendet Gutscheine, die sich nach zehn Sekunden selbst zerstören. Acura hat ihren ersten 100 Follower einen Video-Eindruck eines Produkt-Prototypen gegeben. Wet Seal hat ihren Snapchat-Account zwei Tage an eine 16-jährige Bloggerin übergeben und die „Meine Geschichte“-Funktion nutzen lassen: Die Follower konnten die Postings 24 Stunden lang verfolgen. Das Ergebnis: 9.000 neue Follower und 6.000 Views der Inhalte.

Was man noch so alles machen kann?
Wettbewerbe, Gewinnspiele, Einblick hinter die Kulissen, das Team vorstellen.

Wie man am besten vorgeht?

  • Snapchat-Account anlegen und auf anderen Social-Kanälen befeuern
  • Follower mit Mehrwert belohnen (Sneak-Preview eines neuen Produktes, exklusive Einblicke, Gutscheine,…)
  • Fotos und Videos verteilen (entweder an alle oder ausgewählte Nutzer).

Weitere Fakten über gelungene Markenkommunikation auf Snapchat hat Marketo in einer informativen Infografik gesammelt.
snapchat-infographic-2014

Social Media Teams sind im Kommen

Geschrieben von | September 13, 2014 | Jobtipps

Hat unsere Befragung von mehr als 100 Social Media Managern zu Beginn des Jahres noch ergeben, dass Social Media Manager oftmals nur „Einzelkämpfer“ sind, zeigt eine aktuelle Umfrage der BITKOM aus dem September 2014 einen erfreulichen Trend: Social-Media-Aktivitäten werden in Unternehmen immer häufiger von  Teams übernommen. Mehr als jedes dritte IT- und Telekommunikationsunternehmen (35 Prozent) setzen Teams für die Kommunikation in Sozialen Netzwerken wie Facebook, Xing und Google+ oder auf Kanälen wie Twitter ein. 2013 gab es erst in jedem vierten Unternehmen (24 Prozent) solche speziellen Einheiten. Das ist das Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM unter Marketingverantwortlichen von ITK-Unternehmen.

„Social Media bekommt in den Unternehmen eine zunehmend größere Bedeutung und ist vielfach als Stabsstelle der Geschäftsführung unterstellt. Das bedeutet auch, dass die Kommunikation auf diesen Kanälen professioneller und intensiver betrieben wird“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Die meisten Unternehmen verfolgen mit ihren Social-Media-Aktivitäten klare Ziele. 85 Prozent wollen die eigene Bekanntheit steigern, 75 Prozent Mitarbeiter oder das Unternehmen als Experten positionieren. Ebenfalls häufig genannt werden die Ziele Dialogbereitschaft zeigen (51 Prozent), neue Bewerber rekrutieren (48 Prozent) oder Kunden gewinnen (47 Prozent). Von geringerer Bedeutung ist der Kundenservice, den nur rund jedes fünfte Unternehmen (22 Prozent) durch Social Media verbessern will. Gerade einmal 4 Prozent der Unternehmen geben an, keine spezifischen Ziele durch Social-Media-Aktivitäten zu verfolgen. „Einfach nur Social Media zu machen, weil es alle machen, reicht nicht aus. Unternehmen sollten eine klare, aus Unternehmens- und Marketingzielen abgeleitete Social-Media-Strategie haben und prüfen, welche Netzwerke und Kanäle sich hierfür eignen“, so Rohleder.

Die wachsende Bedeutung von Social Media für das Marketing zeigt sich auch daran, dass hierfür mehr Mittel zur Verfügung gestellt werden. Das wichtigste Thema für die Marketing-Verantwortlichen der ITK-Unternehmen ist derzeit der steigende Ressourcenbedarf für Social Media. Mehr als jedes zweite Unternehmen (54 Prozent) sieht sich vor dieser Herausforderung. Damit liegt Social Media vor Themen wie Datenschutz (51 Prozent) oder Budgetkürzungen (25 Prozent).

Auch der Bundesverband Digitale Wirtschaft hat in einer aktuellen Studie aus dem September 2014 ähnliches herausgefunden:

  • In jedem vierten Unternehmen gibt es eigene Mitarbeiter oder Abteilungen für das Thema SocialMedia, drei Mitarbeiter stehen im Schnitt dort ausschließlich für dieses Thema zur Verfügung.
  • 38% der Unternehmen in Deutschland nutzen Social-Media-Aktivitäten
  • Die größten Erfolge verbuchen die Unternehmen in der Kundenbetreuung (63%), Kundenbindung (61%) und bei Werbekampagnen (57%).
  • Social-Media-Aktivitäten werden mehrheitlich im Rahmen einer ganzheitlichen Strategie verfolgt.
  • 53% erwarten eine Steigerung des Budgets für Social-Media-Aktivitäten.

Google stoppt Authorship

Geschrieben von | August 31, 2014 | Infografiken, Jobtipps

Google stellt  Google-Authorship ein. Das Web sollte an Anonymität verlieren, schreibt Eric Schmidt in seinem Buch “The New Digital Age”. Google-Suchergebnisse wurden nicht mehr nur als einfache Links angezeigt, sondern immer häufiger mit einem Foto und dem Namen des Autoren zusammen. Was dahinter steckte? Der Google-Authorrank, ein Algorithmus, der aus der Menge an geschriebenen Artikeln eines Autoren und deren Beliebtheit (Anzahl an Likes/+1, Teilen,…) die Wichtigkeit eines Autoren im Netz bestimmt und demnach die Relevanz der Suchergebnisse rankt. Suchmaschinenoptimierung war also social geworden, denn für einen Google Author Rank brauchte man ein Google+-Profil. Das soll der Geschichte angehören. Nachdem Google bereits seit einigen Wochen immer mehr Teile der Authorship-Strategie zurückgezogen hat, wie z.B. die Abbildung des Autors bei Fundstellen mit Autorenzuordnung, erklärte Google-Analyst John Mueller in einem Google+-Post nun das endgültige Aus von Authorship:

“We’ve gotten lots of useful feedback from all kinds of webmasters and users, and we’ve tweaked, updated, and honed recognition and displaying of authorship information. Unfortunately, we’ve also observed that this information isn’t as useful to our users as we’d hoped, and can even distract from those results. With this in mind, we’ve made the difficult decision to stop showing authorship in search results.”

Google erklärte Google Authorship wie folgt:

Ein kleiner Überblick zu Google Authorship und wie es funktionierte: Es gibt seit 2005 den so genannten „Agent Rank“, der heute als „Author Rank“ bekannt ist. Dieser Rank dient nicht nur der Zuordnung von Content zu bestimmten Autoren, sondern vor allem der Verbesserung der Suchergebnis-Qualität. Denn nach und nach wird auch bei der Verlinkung und der Bewertung von Backlinks eher auf Klasse statt auf Masse geachtet. So kann dann ein Link von einem anerkannten Authoren bei Google zu einem bestimmten Thema das eigene Ranking viel mehr beeinflussen als hunderte in Googles Autorenriege nicht identifizierbare Links.

Damit endet dann wohl auch die bisher scheinbare Demokratie im Web, denn wer am besten/meisten schreibt, siegt – aber so ist es in der realen Welt ja auch: Der Ratschlag eines gestandenen Wirtschaftsjournalisten ist in Finanzsachen mehr wert, als der eines guten Freundes, der Kunsthistoriker ist, sich aber für Finanzen interessiert. Wie genau der Bewertungsalgorithmus funktioniert, verrät Google nicht. Um dabei zu sein und sich als Experte für bestimmte Inhalte zu etablieren, braucht man ein Google+-Profil. Die Internetseiten, auf denen man selbst als Autor tätig ist, gibt man bei „Über mich“ > „Links“ > „Blogs/Websites“ an.

Bei der Autoren-Angabe zu jedem geschriebenen Artikel muss das Google+-Profil verlinkt werden – und zwar so: „< a href=“https://plus.google.com/ 109412257237874861202?rel=author“ >Vorname Nachname< /a >“. Wichtig ist der Zusatz „?rel=author“, denn dank ihm erkennt Google, dass man der Autor des Artikels ist. Die im Beispiel genannte URL muss natürlich mit der eigenen ersetzt werden…

Für WordPress-Blogs gibt es das Google-Plus-Authorship-Plugin, das die Google-Autorenlinks automatisiert für alle WordPress-„Redakteure“ setzt, wenn man im jeweiligen Benutzerprofil seinen Google+-Profil-Link angibt.

Ob alles richtig verdrahtet ist, sagt einem übrigens die Google-eigene Testseite für strukturierte Daten. Einfach die Webseite eingeben, um die es geht und auf „Vorschau“ klicken – sehen Sie dann die Webseite verknüpft mit einem Bild von Ihnen und Ihrem Namen, hat alles geklappt. Falls nicht, gibt das Tool Hinweise, woran es liegen könnte.

Einmal dafür gesorgt, dass die eigenen Artikel mit dem Google-Authorship-Link „gekennzeichnet“ sind, geht es für den eigenen Authorrank bergauf: Je besser die eigenen Artikel positiv bewertet  (+1, Likes), gelesen oder geteilt werden, desto stärker wird der „Author Rank“, welcher wiederum das Ranking der im Artikel verlinkten Seiten beeinflussen kann. Wenn man z.B.  auf eine externe Webseite verlinkt, wird die Stärke des eigenen Authorranks mit diesem Link „mitgegeben“. Je besser der eigene „Author Rank“, desto wertiger die Links für die verlinkte externe Webseite, und desto besser das damit verbundene Ranking. Voilá: Und schon entsteht ein neues Geschäftsmodell des Backlinkings.

Weitere gute Anleitungen zum Thema: 

Eine nette, animierte Infografik zum Thema von VerticalMeasures.com:

Google-Author-Rank

 

 

Instagram launcht mit „Hyperlapse from Instagram“ eine eigenständige Video-App mit Zeitraffer-Funktion. Instagram wird schon jetzt von 200 Millionen Menschen aus aller Welt genutzt, um ihre Bilder und Videos von unvergesslichen Momenten zu teilen – mit Hyperlapse haben sie nun eine weitere Möglichkeit, schnell und einfach besondere Momente in einzigartigen Video-Sequenzen festzuhalten.

Was ist das Besondere daran? 
Hyperlapse komprimiert lang andauernde Ereignisse, wie z.B. das Aufblühen einer Blume, in 15 Sekunden-Videos. Diese kann jeder Nutzer anschließend in nur in einem einzigen Schritt auf Facebook oder Instagram teilen.

Wie funktioniert das genau? 
Hyperlapse zeichnet die Video-Sequenzen mit einer geringeren Bildfolge auf, während die Wiedergabe mit normaler Bildfrequenz geschieht. Durch eine zusätzliche automatische Bildstabilisierung wird „verwackeltes“ Filmmaterial ausgeglichen – für eine unvergleichbare Spielfilm-Optik.

Ob die Wolken am Himmel, die vorbeiziehende Landschaft bei einer Autofahrt oder der Sonnenuntergang aus dem Urlaubsparadies: Mit Hyperlapse stellt das Team von Instagram eine weitere Möglichkeit zur Verfügung, kreativ schöne und beeindruckende Momente in bewegten Bildern festzuhalten, und diese in nur einem Schritt mit Freunden und Followern zu teilen.

Videos aufzunehmen ist denkbar einfach: Aufnahmen starten mit einem einzigen Klick und werden durch einen weiteren gestoppt. Die Abspiel-Geschwindigkeit kann bei jeder Video-Sequenz aus mehreren Optionen ausgewählt werden.

„Hyperlapse from Instagram“ steht in Apples App Store für iOS zur Verfügung.

Hier ein Beispiel-Video:

Tipps für Google+

Geschrieben von | August 17, 2014 | Infografiken, Jobtipps

Google+ fristet in vielen Unternehmen ein Dasein als Nischen-Netzwerk. Zu Unrecht, wie viele Marketiers erkennen – denn in Google+ steckt viel Potenzial: Plus-Profile ranken in der Google-Suche gut, die Social-Signal-Daten basieren im Wesentlichen auf Google+, Google+-Links zahlen auf den Pagerank ein, Authorship bringt Relevanz, Relevanz bringt Follower, Follower teilen Inhalte … der Beginn eines „Influence-Loops“ und der Grund, warum in 5 Jahren vermutlich nahezu jedes Unternehmen ein Goolge+-Profil besitzen und pflegen wird, während momentan die meisten ihr Profil hpts. für B2B-Kommunikation nutzen.

Ein paar Tipps für die Google+-Nutzung:

  1. Wähle einen aussagekräftigen Profilnamen, denn dieser wird in der URL genannt.
  2. Fülle dein Profil mit vielen Informationen – dem Nutzer muss klar werden, warum er dem Profil folgen soll.
  3. Starte mit mindestens 80% Nutzwert- bzw. Unterhaltungsposts und 20% werblichen/abverkaufsorientierten/… Posts und steigere den Anteil erst dann, wenn die Follower-Basis groß ist.
  4. Lese und folge Influencer-Kreisen, besuche und engagiere dich in Communities of Interest oder gründe eine eigene Community.
  5. Update dein Profil 2-3 Mal täglich, poste mindestens 2 Posts pro Woche.
  6. Nutze Hangouts!
  7. Plusse, kommentiere und teile fleißig – nicht nur eigene Inhalte.
  8. Nutze Hashtags

Business2community hat die Tipps in eine nette Infografik gegossen:
Google Plus

  1. Selbst ist der Pinner: Eigene Inhalte pinnen erhöht die Chance auf hohe Viralität. Nur Re-pinnen kann also nicht der Anspruch sein.
  2. Drin ist, was drauf steht: Der Dateiname sollte/n das/die Keywords enthalten, um das/die es in der Grafik geht. Etwas wie „01239402_final.png“ wird nicht so gut ranken wie „dos_and_donts_Pinterest-Marketing.png“.
  3. Je mehr man pinnt, repinnt, liked und kommentiert, desto häufiger taucht man selbst in Pin-Feeds auf. Pinterest ist schließlich ein soziales Netzwerk, kein reiner Werbekanal.
  4. Nach dem Hochladen des Pins: Nicht vergessen, einen Link auf die eigene Seite hinzuzufügen, wo man am besten noch mehr Infos zum Thema der Grafik bekommt.
  5. Tue Gutes und rede darüber: Die Beschreibung des Pins darf 500 Zeichen lang sein und die sollten gut genutzt sein – mit hoher Keyword-Dichte.
  6. Mehr hilft mehr: Unterteile dein Pinterest-Profil in mehrere Boards und bennene sie mit den entsprechenden Keywords. Diversifikation ist gut!
  7. Setze den Follow & „Pin it“-Button auf der Unternehmenswebseite ein, genauso wie den Like- oder +1-Button von Facebook und Google.
  8. Sei du selbst: Treffe den Ton des Unternehmens und spiegele seine Werte und das Image auch auf Pinterest wider.
  9. Auf Pinterest können auch Videos gepostet werden – allerdings empfiehlt es sich momentan, Youtube-Videos zu pinnen, denn nur die können eingebettet und auf Pinterest direkt abgespielt werden.
  10. Die Vertikale des Bildes ist nicht bgrenzt – oder anders: Das Bild darf so hoch/lang sein, wie es möchte – empfehlenswert ist eine Maximale von 5000 Pixel, denn sobald das Scrollen losgeht, ist die Wahrscheinlichkeit des Likens oder Repinnens niedriger. Die Breite ist begrenzt auf 554 Pixel.
  11. Folge nicht nur Profilen, sondern auch Boards – das zeigt, in welchen Umfeldern Interesse besteht und man sich selbst bewegt. Das wiederum kann Einfluss darauf haben, welche der eigenen Pins in welchen Pin-Feeds erscheinen.
  12. Die meisten Links auf Pinterest sind „Nofollows“, allerdings haben sie trotzdem einen starken Social-Faktor bei Suchmaschinen.
  13. Je mehr Repins man generiert, desto mehr Links bekommt man auf die eigene Seite – denn der Repin behält den orginalen Quell-Link. Es ist also nicht verkehrt, zum Repinnen zu animieren.
  14. Board-Optimierung: Die Beschreibung deines Boards findet sich in der Pinterest-URL zu dem Board wider, also den Titel des Boards mit Bedacht auswählen.

PinnableBusiness.com hat die meisten dieser Tipps in einer Infografik zusammengefasst:
pinterest_howto

Ob bei der Frage, welchen Content ich auf mehreren Plattformen wie einsetze bis hinzu was kann und muss ich beim Instagram-Marketing beachten: Im Social Media Marketing gibt es viele Fallstricke und Flops. Die folgenden Do’s und Dont’s sollen Anregungen geben, Fragen beantworten und ein kleiner Spickzettel für das Tagesgeschäft sein. Über Ergänzungen freuen wir uns in den Kommentaren.

Content mehrfach verwenden

Do’s:

  • Planvoll, nicht wahllos: In welcher Form könnte vorhandener Content variiert auf anderen Plattformen Nutzwert stiften?
  • Mehrwert schaffen, nicht um des Content willen Inhalte leicht verändert zweitverwerten.
  • Zielgruppengenau: Gibt es Passagen, die für ganz spezielle Plattformen ganz anders geschrieben werden müssen?

Dont’s:

  • Copy-Paste-Wahnsinn: Duplicate Content braucht niemand.
  • Mehrfachmehrfachverwertung: Irgendwann hat alles Grenzen. Ein und derselbe Text kann in der Regel nicht mehr als dreimal verwertet werden – klar gibt es unterschiedliche Drehs von Geschichten, aber die Baseline des Artikels bleibt ja ähnlich – also: nicht übertreiben!
  • Selber Inhalt auf allen Plattformen: Immer auf die Zielgruppen achten – der Ton macht die Musik, andere Plattformen, andere Ansprachen, andere inhaltliche Schwerpunkte…

Kundenservice im Social Web
Do’s:

  • Mehrere Servicekanäle anbieten (Chat, Twitter, Facebook, Telefon,…)
  • Social Kundenservice sollten auch Social-Profis machen, nicht ungeschulte Callcenter-Agents.
  • Alle Antworten sollten kompetent und kurzfristig gegeben werden.

Dont’s:

  • Vermischen von Marketing, Produktverkauf und Kundenservice.
  • Negatives Kundenfeedback ignorieren oder Postings.

Videomarketing
Do’s:

  • Erzähle eine Geschichte.
  • Die Video-Strategie sollte mit der Gesamt-Marketingstrategie übereinstimmen.
  • Nutze mehrere Plattformen: Youtube, Vine, Instagram,…

Dont’s:

  • Videos mit zu vielen Kommentaren / Einblendungen / Notizen / Bauchbinden / Effekten.
  • Zu lange Dauer des Videos. Sehr viel länger als 1 – 3 Minuten ist schwierig für ein Marketing-Video.
  • Fokussieren auf Abverkauf, die eigenen Produkte und Marken.

Storytelling
Do’s:

  • Stricke eine interessante Geschichte um eigene Produkte und Dienstleistungen.
  • Vermittle mit der Geschichte Nutzwert und unterhalte gleichzeitig.
  • Lade deine Zielgruppe dazu ein, ihre Geschichten mit den Produkten zu erzählen und verfilme sie (z.B. Lifehacks,…).

Dont’s:

  • Klischee-Geschichten und Me-too-Videos.
  • Abverkaufsorientierte Videos.
  • Videos, die den Markenwerten widersprechen.

Social Advertising
Do’s:

  • Nutze alle Targeting-Möglichkeiten, die die Streuverluste einschränken und auf die Unternehmensziele einzahlen.
  • Mobiloptimiert ist Pflicht.
  • Social Advertising-Strategie muss ins Gesamtbild der Marketingaktivitäten passen und die Zielgruppe in der richtigen Tonalität treffen.

Dont’s:

  • Ignoriere die riesige Datenmenge, die Facebook u.a. bieten, um bestmöglich zu targeten.
  • Gestalte uninformative, langweilige Standard-Werbung.
  • Fahre so viele Kampagnen wie möglich parallel.

Instagram Marketing
Do’s:

  • Verbreite spannende Nachrichten rund um die eigene Produktwelt.
  • Nutze einen uniquen Hashtag und fordere die Nutzer zur Interaktion auf.
  • Contests/Gewinnspiele mit Bedacht einsetzen, nicht mit der Gießkanne.

Dont’s:

  • Ignoriere Kundenfeedback und Kommentare.
  • Nutze Instagram nur als Werbekanal.
  • Poste die Instagramfotos auch auf allen anderen Social-Kanälen.

Pinterest Marketing
Do’s:

  • Nutze Rich-Pins für Unternehmen – mit zusätzlichen Info-Möglichkeiten direkt im Pin.
  • Füge jedem Pin eine individuelle Beschreibung hinzu und nutze Hashtags
  • Setze den „Pin it“-Button auf der Webseite ein.

Dont’s:

  • Vergesse, den Pinterest-Account auf anderen Kanälen zu promoten.
  • Interagiere nicht mit Pins von anderen, die deinen ähneln oder sie ergänzen.
  • Folge anderen Nutzern, nur damit sie dir auch folgen.

Beta21 hat dazu eine nette Infografik gebastelt:
dosanddonts

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