Instagram mit neuen Filtern

Geschrieben von | Dezember 18, 2014 | Jobtipps

Weihnachtliche Momente festhalten, noch schöner und unvergesslicher gestalten und mit der ganzen Welt teilen – Instagram freut sich, der Community pünktlich zu den Feiertagen fünf neue Filter zu präsentieren.

Das Besondere daran?
Qualität und Technik von mobiler und digitaler Fotografie verändern und verbessern sich ständig – die neuen Instagram Filter passen sich diesen Gegebenheiten an und ermöglichen den inzwischen 300 Millionen Menschen auf Instagram, das Beste aus ihren Bildern herauszuholen.

Die fünf neuen Instagram Filter
1. „Slumber“: Schafft einen Retro-Look, geprägt durch gezielte Reduzierung der Sättigung und eine „neblige“ Optik.
2. „Crema“: Weiche Konturen und eine glatte Optik zeichnen diesen Filter aus.
3. „Ludwig“: Benannt nach dem Architekten Ludwig Mies van der Roge – der richtige Filter für Puristen und Porträt-Liebhaber: Es entsteht ein minimalistischer Look, bei dem die Lichtverhältnisse angepasst werden.
4. „Perpetua“: Nah an der Natur – viele blaue und grüne Schattierungen sorgen für eine natürliche Optik.
5. „Aden“: Pastelltöne stehen hier im Vordergrund, Porträt-Aufnahmen gelingen so selbst bei ungünstigen Lichtverhältnissen.

Die beliebtesten Instagram Filter in Deutschland
Ganz vorne in der Gunst der deutschen Instagrammer landen aktuell die Filter „Amaro“, „Valencia“, „X-Pro II“, Lo-fi“ und „Mayfair“.

Gut zu wissen
Ab sofort können Instagrammer ihre Filter nach Präferenzen ordnen – so kann man die Lieblingsfilter noch schneller anwenden und ganz besondere Momente mit der Community teilen.

Perspektive, Slow Motion und Kommentarfunktion in Echtzeit
Zusätzlich zu den neuen Filtern kann auf Instagram nun die Perspektive für jedes Bild individuell eingestellt werden. Darüber hinaus können Slow Motion Videos auf Instagram hochgeladen werden – neue Kommentare werden automatisch angezeigt, ein erneutes Laden des Feeds ist dafür nicht mehr notwendig.

Social Media Trends 2015

Geschrieben von | Dezember 14, 2014 | Jobtipps

Quelle:Julien Christ / pixelio.de

Quelle:Julien Christ / pixelio.de

Ob zum Dialog mit Kunden oder als zusätzliche Distributionsplattform für eigene Inhalte: Social Media Marketing erfreut sich größter Beliebtheit. So werden auf Instagram etwa 70 Millionen Bilder täglich geteilt, auf Snapchat werden pro Tag mehr als 150 Millionen Snaps verschickt – von Tweets und Facebook-Posts mal ganz abgesehen. Im Jahr 2017 soll sogar bereits jeder dritte Mensch Nutzer von sozialen Netzwerken sein. Wie alle Marketingkanäle verändert sich auch Social Media stetig. Wir verraten Ihnen, was 2015 für Social Media Manager wichtig wird.

1. Shopping wird zum Social-Event.
Facebook und Twitter testen bereits „Kauf-Buttons“, die unter Tweets oder Posts erscheinen und Nutzern die Möglichkeit bietet, direkt aus dem sozialen Netzwerk heraus Einkäufe zu tätigen. Glaubt man dem „Time“-Magazin, sind soziale Netzwerke optimal für Impulskäufer: Ist der Facebook- oder Twitter-Feed gespickt mit zeitlich und/oder geografisch begrenzten Angeboten, verleitet das schnell mal zum Kauf. Je einfacher der Bestellprozess, desto besser die Conversion. Also: Soziale Netzwerke clever nutzen, um Kaufanreize zu schaffen und dann optimal vorbereitet sein – etwa mit Top-Landingpage, inkl. Fragen und Antworten, Nutzerbewertungen, etc.

2. Die Diversifikation der Social Media Welt geht weiter
Natürlich bleibt es wichtig, den Fokus der Social Media Marketingaktivitäten auf die Big Player wie Facebook, Twitter oder Google+, Instagram oder Pinterest zu richten. Aber die vielen Newcomer sollten nicht ignoriert werden – das anonyme Secret, Snapchat, der Messenger mit sich selbstzerstörenden Nachrichten, Ello, Tsu, happn oder Shots. Die vielen neuen Mitspieler können gerade für die eigene spezielle Zielgruppe eine Top-Chance für innovative Social-Kampagnen bieten. Eine Übersicht von neuen Diensten gibt es auf unserer Social Timeline.

3. Social Media Marketingausgaben werden steigen
Schluss mit kostenloser Reichweite – dank weiterer Verknappung des organischen Traffics. Facebook plant Jahr für Jahr mit einer Steigerung der Anzeigenrendite um 10 Prozentpunkte. Dank immer neuer Algorithmen, genauerer Targeting-Möglichkeiten und immer besser werdenden Call-to-Action-Elementen in den Anzeigen eine gute Möglichkeit, zu monetarisieren.

4. Social Media Marketing wird noch persönlicher
Nachdem bereits 2017 jeder dritte Mensch in einem Social Network aktiv sein wird, verwundert es kaum, dass diejenigen Unternehmen, die ihre Produkte menscheln lassen, Emotionen wecken und den Kundendialog so persönlich wie möglich gestalten, erfolgreicher sind als die, die mit Standard-Antworten um sich werfen. Das Forbes-Magazin verspricht eine intensivere Kunden-/Markenbindung, höhere Conversion-Raten und schnelleres Zielgruppenwachstum dank Empfehlungsmarketing.

5. (Bewegt-)Bilder sagen mehr als tausend Worte
Instagram hat Twitter überholt, Pinterest entwickelte sich prächtig. Der Trend wird weitergehen: Bilder, Fotos, Bewegtbild – spricht schneller mehr Sinne an als Text-Posts und bieten auch Marketiers mehr möglichkeiten: Allein auf Instagram Infeed-Videowerbung ausspielen zu können, wird viele andere Netzwerke wie Vine dazu animieren, nachzuziehen und ebenfalls Werbemöglichkeiten anzubieten, die hohe Conversions versprechen.

6. Ein Traumpaar: Social Media Marketing und Content Marketing
Social braucht Content und umgekehrt – eine perfekte Symbiose also, statt zweier voneinander getrennter Disziplinen. Während Social Media Marketing auf gute Geschichten angewiesen ist, die schnell viral gehen können, suchen gute Inhalte Distributionsmöglichkeiten, die viel Reichweite und gutes Targeting ermöglichen.

7. Social Media Marketing goes Big Data
Die Targeting-Möglichkeiten im Social Media Marketing sind jetzt schon enorm. Um so wichtiger ist der Einsatz der richtigen Social Media Analyse Tools – denn die Targetingmöglichkeiten der Netzwerke sind das eine, die selbst aggregierten Daten über mehrere Netzwerke hinweg das andere.

8. Mobil, Mobil, Mobil
Mehr als die Hälfte aller Deutschen sind mobil im Internet unterwegs, jeder Vierte ruft die sozialen Netzwerke über das Smartphone ab. Die Zahlen zeigen nicht nur den Drang zur intensiven Smartphone-Nutzung, sondern dass Social Media Marketing Maßnahmen unbedingt für mobile Endgeräte optimiert sein müssen.

Instagram überholt Twitter

Geschrieben von | Dezember 10, 2014 | Jobtipps

Instagram freut sich über 300 Millionen monatlich aktive Menschen – und liegt damit über der Mitgliederzahl von Twitter (281 Millionen im Oktober). In den letzten 9 Monaten konnte die Community damit einen Zuwachs von 100 Millionen Instagrammern verbuchen. Darüber hinaus wird Instagram in den kommenden Wochen Accounts von Prominenten, Sportlern und Marken verifizieren und Spam- und Fake-Accounts von der Plattform entfernen. Instagram-Mitbegründer Kevin Systrom:  „Wir sind stolz darauf, zu verkünden, dass es inzwischen mehr als 300 Millionen Instagrammer weltweit gibt. Was vor vier Jahren als Traum von zwei Freunden begann, hat sich während der letzten vier Jahre zu einer Community entwickelt, die jeden Tag mehr als 70 Millionen Fotos und Videos teilt. Instagram ist ein Ort für Kreativität in allen erdenklichen Formen, ein Ort an dem man alles finden kann.“

Instagrammer aus der ganzen Welt teilen aktuell mehr als 70 Millionen Bilder täglich. Mit mehr beeindruckenden Bildern steigt auch die Begeisterung: Mehr als 2,5 Milliarden Likes werden täglich vergeben. Insgesamt wurden auf Instagram inzwischen mehr als 30 Milliarden Bilder geteilt.

Neue Facebook-App für Gruppen

Geschrieben von | November 18, 2014 | Jobtipps

Gruppen auf Facebook bringen bereits mehr als 700 Millionen Menschen mit gleichen Interessen, Leidenschaften und Zielen zusammen und ermöglichen es ihnen, sich auszutauschen. Heute erscheint mit Facebook Groups eine App, mit der Menschen einen schnellen Überblick und Zugriff auf alle Facebook-Gruppen haben, die ihnen wichtig sind. Diese App wurde für die Menschen entwickelt, die Gruppen häufig und intensiv nutzen:

Beispiele für Facebook Gruppen aus Deutschland

  • Hochwasserhilfe: während der Hochwasser 2013 wurden Gruppen genutzt, um Hilfe in Dresden und anderen Gegenden zu koordinieren.
  • Lokales und Regionales: Menschen finden sich in Gruppen zusammen, um Dialekte wie beispielsweise Bayerisch zu sprechen.
  • Interessen: Menschen tauschen sich über Sport, Ernährung und andere Interessen aus und geben sich gegenseitig Tipps und Hilfestellungen.

„Groups“ – Die App für deine Facebook-Gruppen
Gruppen auf Facebook sind mehr als nur ein Weg, Nachrichten auszutauschen: sie sind ideal, um Informationen einer größeren Gruppe von Menschen zur Verfügung zu stellen. Diese Menschen teilen Interessen, sind aber nicht immer Freunde. Mit der Groups App können diese Gruppenkonversationen nicht zwischen anderen Beiträgen im Nachrichtenstrom des News Feed verloren gehen und sind jederzeit nur einen Klick entfernt. Mehr Informationen zu Groups und den Download finden Sie hier.

Die Funktionen von „Groups“ auf einen Blick:

  • Keine Gruppenkonversationen verpassen: Mit der Groups App entscheidet jede Person selbst, wie und wann Benachrichtigungen über Gruppen angezeigt werden. So sind Menschen in allen Gruppen involviert, die ihnen wichtig sind.
  • Einfach zu nutzen: Beim Öffnen der App werden die wichtigsten Gruppen angezeigt. Mit nur einem Klick kann von Gruppe zu Gruppe gesprungen werden.
  • Leserschaft im Blick: Bei der Erstellung oder dem Beitritt einer Gruppe, lassen sich über die Privatsphäreeinstellungen und Mitgliedslisten einstellen, mit wem Inhalte geteilt werden.
  • Jeder ist dabei: Mit Groups lassen sich Inhalte mit allen Menschen auf Facebook teilen – auch, wenn sie die App nicht nutzen.
  • Gruppen entdecken: Mit Groups lassen sich über den „Entdecken“-Tab noch einfacher Gruppen zu den Themen finden, die einem wichtig sind.

Wichtig zu wissen:

  • Ab heute Abend Global für Android und iOS verfügbar.
  • Es ist bereits die fünfte App von Facebook Creative Labs neben Paper, Slingshot, Mentions und Rooms.
  • Ich logge mich mit meinem regulären Facebook-Login ein.
  • Meine Facebook-Gruppen werden automatisch synchronisiert.
  • Die Gruppen-Funktion wird nicht aus Facebook ausgelagert.
  • Gruppen kann ich als „Geheim“, „Geschlossen“ oder als „offen“ anlegen und die Privatsphäre auch jederzeit anpassen.

Der TÜV Nord und Statista haben die Social Networks Facebook, Google+, LinkedIn und XING untersucht und Unterschiede bei Nutzung, Pflege und Bewertung der jeweiligen Profile analysiert.

Spannende Ergebnisse:

  • Nutzer von XING und Facebook sind am längsten dabei
  • XING-Nutzer haben das größte Netzwerk
  • Facebook-Nutzer pflegen ihre Profile am intensivsten
  • Privat ist Facebook für viele unverzichtbar, XING ist für Berufstätige unverzichtbar
  • In puncto Nutzerzufriedenheit ist XING ganz vorne dabei, Google+ schneidet am schlechtesten ab
  • XING und LinkedIn erscheinen seriös, Facebook weniger
  • 60% der Facebook-Nutzer müsste man 500 Euro zahlen, damit sie ihr Profil löschen
  • Personaler nutzen vorrangig Facebook und XING für Recruiting-Zwecke

soznetz

Snapchat für Unternehmen

Geschrieben von | Oktober 7, 2014 | Jobtipps

Den Foto-Messenger Snapchat, mit dem man visuelle Nachrichten verschicken kann, die sich selbst zerstören, entdecken immer mehr Unternehmen als Marketing-Kanal. Eine gute Wahl, wenn die eigene Zielgruppe überwiegend weiblich und unter 30 Jahre alt ist: Snapchat-Nutzer sind zu 70% weiblich und im Schnitt zwischen 13 und 25 Jahre alt, fast jeder fünfte Nutzer snapchattet mit dem iPhone. Am Tag werden mehr als 150 Millionen Snaps verschickt. Darunter auch Unternehmens-Snaps. Kein Wunder, dass Yahoo den Dienst sich als Übernahmekandidat ausgesucht hat.

Wer macht was?
Taco Bell hat z.B. allen Followern die Rückkehr des „Beefy Crunch Burritos“ angekündigt. Eine Frozen Yoghurt-Kette aus New York versendet Gutscheine, die sich nach zehn Sekunden selbst zerstören. Acura hat ihren ersten 100 Follower einen Video-Eindruck eines Produkt-Prototypen gegeben. Wet Seal hat ihren Snapchat-Account zwei Tage an eine 16-jährige Bloggerin übergeben und die „Meine Geschichte“-Funktion nutzen lassen: Die Follower konnten die Postings 24 Stunden lang verfolgen. Das Ergebnis: 9.000 neue Follower und 6.000 Views der Inhalte.

Was man noch so alles machen kann?
Wettbewerbe, Gewinnspiele, Einblick hinter die Kulissen, das Team vorstellen.

Wie man am besten vorgeht?

  • Snapchat-Account anlegen und auf anderen Social-Kanälen befeuern
  • Follower mit Mehrwert belohnen (Sneak-Preview eines neuen Produktes, exklusive Einblicke, Gutscheine,…)
  • Fotos und Videos verteilen (entweder an alle oder ausgewählte Nutzer).

Weitere Fakten über gelungene Markenkommunikation auf Snapchat hat Marketo in einer informativen Infografik gesammelt.
snapchat-infographic-2014

Social Media Teams sind im Kommen

Geschrieben von | September 13, 2014 | Jobtipps

Hat unsere Befragung von mehr als 100 Social Media Managern zu Beginn des Jahres noch ergeben, dass Social Media Manager oftmals nur „Einzelkämpfer“ sind, zeigt eine aktuelle Umfrage der BITKOM aus dem September 2014 einen erfreulichen Trend: Social-Media-Aktivitäten werden in Unternehmen immer häufiger von  Teams übernommen. Mehr als jedes dritte IT- und Telekommunikationsunternehmen (35 Prozent) setzen Teams für die Kommunikation in Sozialen Netzwerken wie Facebook, Xing und Google+ oder auf Kanälen wie Twitter ein. 2013 gab es erst in jedem vierten Unternehmen (24 Prozent) solche speziellen Einheiten. Das ist das Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM unter Marketingverantwortlichen von ITK-Unternehmen.

„Social Media bekommt in den Unternehmen eine zunehmend größere Bedeutung und ist vielfach als Stabsstelle der Geschäftsführung unterstellt. Das bedeutet auch, dass die Kommunikation auf diesen Kanälen professioneller und intensiver betrieben wird“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Die meisten Unternehmen verfolgen mit ihren Social-Media-Aktivitäten klare Ziele. 85 Prozent wollen die eigene Bekanntheit steigern, 75 Prozent Mitarbeiter oder das Unternehmen als Experten positionieren. Ebenfalls häufig genannt werden die Ziele Dialogbereitschaft zeigen (51 Prozent), neue Bewerber rekrutieren (48 Prozent) oder Kunden gewinnen (47 Prozent). Von geringerer Bedeutung ist der Kundenservice, den nur rund jedes fünfte Unternehmen (22 Prozent) durch Social Media verbessern will. Gerade einmal 4 Prozent der Unternehmen geben an, keine spezifischen Ziele durch Social-Media-Aktivitäten zu verfolgen. „Einfach nur Social Media zu machen, weil es alle machen, reicht nicht aus. Unternehmen sollten eine klare, aus Unternehmens- und Marketingzielen abgeleitete Social-Media-Strategie haben und prüfen, welche Netzwerke und Kanäle sich hierfür eignen“, so Rohleder.

Die wachsende Bedeutung von Social Media für das Marketing zeigt sich auch daran, dass hierfür mehr Mittel zur Verfügung gestellt werden. Das wichtigste Thema für die Marketing-Verantwortlichen der ITK-Unternehmen ist derzeit der steigende Ressourcenbedarf für Social Media. Mehr als jedes zweite Unternehmen (54 Prozent) sieht sich vor dieser Herausforderung. Damit liegt Social Media vor Themen wie Datenschutz (51 Prozent) oder Budgetkürzungen (25 Prozent).

Auch der Bundesverband Digitale Wirtschaft hat in einer aktuellen Studie aus dem September 2014 ähnliches herausgefunden:

  • In jedem vierten Unternehmen gibt es eigene Mitarbeiter oder Abteilungen für das Thema SocialMedia, drei Mitarbeiter stehen im Schnitt dort ausschließlich für dieses Thema zur Verfügung.
  • 38% der Unternehmen in Deutschland nutzen Social-Media-Aktivitäten
  • Die größten Erfolge verbuchen die Unternehmen in der Kundenbetreuung (63%), Kundenbindung (61%) und bei Werbekampagnen (57%).
  • Social-Media-Aktivitäten werden mehrheitlich im Rahmen einer ganzheitlichen Strategie verfolgt.
  • 53% erwarten eine Steigerung des Budgets für Social-Media-Aktivitäten.

Google stoppt Authorship

Geschrieben von | August 31, 2014 | Infografiken, Jobtipps

Google stellt  Google-Authorship ein. Das Web sollte an Anonymität verlieren, schreibt Eric Schmidt in seinem Buch “The New Digital Age”. Google-Suchergebnisse wurden nicht mehr nur als einfache Links angezeigt, sondern immer häufiger mit einem Foto und dem Namen des Autoren zusammen. Was dahinter steckte? Der Google-Authorrank, ein Algorithmus, der aus der Menge an geschriebenen Artikeln eines Autoren und deren Beliebtheit (Anzahl an Likes/+1, Teilen,…) die Wichtigkeit eines Autoren im Netz bestimmt und demnach die Relevanz der Suchergebnisse rankt. Suchmaschinenoptimierung war also social geworden, denn für einen Google Author Rank brauchte man ein Google+-Profil. Das soll der Geschichte angehören. Nachdem Google bereits seit einigen Wochen immer mehr Teile der Authorship-Strategie zurückgezogen hat, wie z.B. die Abbildung des Autors bei Fundstellen mit Autorenzuordnung, erklärte Google-Analyst John Mueller in einem Google+-Post nun das endgültige Aus von Authorship:

“We’ve gotten lots of useful feedback from all kinds of webmasters and users, and we’ve tweaked, updated, and honed recognition and displaying of authorship information. Unfortunately, we’ve also observed that this information isn’t as useful to our users as we’d hoped, and can even distract from those results. With this in mind, we’ve made the difficult decision to stop showing authorship in search results.”

Google erklärte Google Authorship wie folgt:

Ein kleiner Überblick zu Google Authorship und wie es funktionierte: Es gibt seit 2005 den so genannten „Agent Rank“, der heute als „Author Rank“ bekannt ist. Dieser Rank dient nicht nur der Zuordnung von Content zu bestimmten Autoren, sondern vor allem der Verbesserung der Suchergebnis-Qualität. Denn nach und nach wird auch bei der Verlinkung und der Bewertung von Backlinks eher auf Klasse statt auf Masse geachtet. So kann dann ein Link von einem anerkannten Authoren bei Google zu einem bestimmten Thema das eigene Ranking viel mehr beeinflussen als hunderte in Googles Autorenriege nicht identifizierbare Links.

Damit endet dann wohl auch die bisher scheinbare Demokratie im Web, denn wer am besten/meisten schreibt, siegt – aber so ist es in der realen Welt ja auch: Der Ratschlag eines gestandenen Wirtschaftsjournalisten ist in Finanzsachen mehr wert, als der eines guten Freundes, der Kunsthistoriker ist, sich aber für Finanzen interessiert. Wie genau der Bewertungsalgorithmus funktioniert, verrät Google nicht. Um dabei zu sein und sich als Experte für bestimmte Inhalte zu etablieren, braucht man ein Google+-Profil. Die Internetseiten, auf denen man selbst als Autor tätig ist, gibt man bei „Über mich“ > „Links“ > „Blogs/Websites“ an.

Bei der Autoren-Angabe zu jedem geschriebenen Artikel muss das Google+-Profil verlinkt werden – und zwar so: „< a href=“https://plus.google.com/ 109412257237874861202?rel=author“ >Vorname Nachname< /a >“. Wichtig ist der Zusatz „?rel=author“, denn dank ihm erkennt Google, dass man der Autor des Artikels ist. Die im Beispiel genannte URL muss natürlich mit der eigenen ersetzt werden…

Für WordPress-Blogs gibt es das Google-Plus-Authorship-Plugin, das die Google-Autorenlinks automatisiert für alle WordPress-„Redakteure“ setzt, wenn man im jeweiligen Benutzerprofil seinen Google+-Profil-Link angibt.

Ob alles richtig verdrahtet ist, sagt einem übrigens die Google-eigene Testseite für strukturierte Daten. Einfach die Webseite eingeben, um die es geht und auf „Vorschau“ klicken – sehen Sie dann die Webseite verknüpft mit einem Bild von Ihnen und Ihrem Namen, hat alles geklappt. Falls nicht, gibt das Tool Hinweise, woran es liegen könnte.

Einmal dafür gesorgt, dass die eigenen Artikel mit dem Google-Authorship-Link „gekennzeichnet“ sind, geht es für den eigenen Authorrank bergauf: Je besser die eigenen Artikel positiv bewertet  (+1, Likes), gelesen oder geteilt werden, desto stärker wird der „Author Rank“, welcher wiederum das Ranking der im Artikel verlinkten Seiten beeinflussen kann. Wenn man z.B.  auf eine externe Webseite verlinkt, wird die Stärke des eigenen Authorranks mit diesem Link „mitgegeben“. Je besser der eigene „Author Rank“, desto wertiger die Links für die verlinkte externe Webseite, und desto besser das damit verbundene Ranking. Voilá: Und schon entsteht ein neues Geschäftsmodell des Backlinkings.

Weitere gute Anleitungen zum Thema: 

Eine nette, animierte Infografik zum Thema von VerticalMeasures.com:

Google-Author-Rank

 

 

Instagram launcht mit „Hyperlapse from Instagram“ eine eigenständige Video-App mit Zeitraffer-Funktion. Instagram wird schon jetzt von 200 Millionen Menschen aus aller Welt genutzt, um ihre Bilder und Videos von unvergesslichen Momenten zu teilen – mit Hyperlapse haben sie nun eine weitere Möglichkeit, schnell und einfach besondere Momente in einzigartigen Video-Sequenzen festzuhalten.

Was ist das Besondere daran? 
Hyperlapse komprimiert lang andauernde Ereignisse, wie z.B. das Aufblühen einer Blume, in 15 Sekunden-Videos. Diese kann jeder Nutzer anschließend in nur in einem einzigen Schritt auf Facebook oder Instagram teilen.

Wie funktioniert das genau? 
Hyperlapse zeichnet die Video-Sequenzen mit einer geringeren Bildfolge auf, während die Wiedergabe mit normaler Bildfrequenz geschieht. Durch eine zusätzliche automatische Bildstabilisierung wird „verwackeltes“ Filmmaterial ausgeglichen – für eine unvergleichbare Spielfilm-Optik.

Ob die Wolken am Himmel, die vorbeiziehende Landschaft bei einer Autofahrt oder der Sonnenuntergang aus dem Urlaubsparadies: Mit Hyperlapse stellt das Team von Instagram eine weitere Möglichkeit zur Verfügung, kreativ schöne und beeindruckende Momente in bewegten Bildern festzuhalten, und diese in nur einem Schritt mit Freunden und Followern zu teilen.

Videos aufzunehmen ist denkbar einfach: Aufnahmen starten mit einem einzigen Klick und werden durch einen weiteren gestoppt. Die Abspiel-Geschwindigkeit kann bei jeder Video-Sequenz aus mehreren Optionen ausgewählt werden.

„Hyperlapse from Instagram“ steht in Apples App Store für iOS zur Verfügung.

Hier ein Beispiel-Video:

Tipps für Google+

Geschrieben von | August 17, 2014 | Infografiken, Jobtipps

Google+ fristet in vielen Unternehmen ein Dasein als Nischen-Netzwerk. Zu Unrecht, wie viele Marketiers erkennen – denn in Google+ steckt viel Potenzial: Plus-Profile ranken in der Google-Suche gut, die Social-Signal-Daten basieren im Wesentlichen auf Google+, Google+-Links zahlen auf den Pagerank ein, Authorship bringt Relevanz, Relevanz bringt Follower, Follower teilen Inhalte … der Beginn eines „Influence-Loops“ und der Grund, warum in 5 Jahren vermutlich nahezu jedes Unternehmen ein Goolge+-Profil besitzen und pflegen wird, während momentan die meisten ihr Profil hpts. für B2B-Kommunikation nutzen.

Ein paar Tipps für die Google+-Nutzung:

  1. Wähle einen aussagekräftigen Profilnamen, denn dieser wird in der URL genannt.
  2. Fülle dein Profil mit vielen Informationen – dem Nutzer muss klar werden, warum er dem Profil folgen soll.
  3. Starte mit mindestens 80% Nutzwert- bzw. Unterhaltungsposts und 20% werblichen/abverkaufsorientierten/… Posts und steigere den Anteil erst dann, wenn die Follower-Basis groß ist.
  4. Lese und folge Influencer-Kreisen, besuche und engagiere dich in Communities of Interest oder gründe eine eigene Community.
  5. Update dein Profil 2-3 Mal täglich, poste mindestens 2 Posts pro Woche.
  6. Nutze Hangouts!
  7. Plusse, kommentiere und teile fleißig – nicht nur eigene Inhalte.
  8. Nutze Hashtags

Business2community hat die Tipps in eine nette Infografik gegossen:
Google Plus

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