Jobtipps

Viele Mitarbeiter würden sich gerne mehr für ihr Unternehmen in den sozialen Medien einsetzen. Doch die bestehenden Strukturen erschweren ihnen dies in vielen Fällen. Das ist das zentrale Ergebnis einer weltweiten Studie, die die Kommunikationsagentur LEWIS durchgeführt hat.

Gründe, die laut Befragung für ein Engagement für den eigenen Arbeitgeber sprechen, sind der Wunsch nach persönlicher Profilierung in den sozialen Medien, aber auch die Unterstützung des Unternehmens.

In den meisten Fällen scheitern die Ambitionen der Angestellten jedoch aus einem der drei folgenden Gründe:

1. Unternehmen bieten keine strukturierte Unterstützung

Die meisten Befragten (60 Prozent) gehen davon aus, dass strukturierte Social Media-Programme für Mitarbeiter die Beteiligung steigern können. Allerdings nutzt nur jedes zweite Unternehmen diese Chance. So entgehen ihnen wichtige Möglichkeiten zur Steigerung ihrer Social Media-Reichweite, denn jeder zweite Mitarbeiter wäre bereit, Inhalte für sein Unternehmen zu erstellen, wenn er oder sie gefragt würde. Bei den Unternehmen, die über kein Mitarbeiter-Programm verfügen, wünscht sich die Hälfte der Befragten eine derartige Initiative. Neben gesteigerter Reichweite sehen die Studienteilnehmer auch Impulse für den Vertrieb (40 Prozent) und Wertschätzung für engagierte Kollegen (36 Prozent) als Vorteile solcher Aktivitäten.

2. Unternehmen nutzen die sozialen Medien nicht aktiv genug

Fast drei Viertel der Befragten (73 Prozent) waren der Ansicht, dass ihr Unternehmen soziale Medien aktiver nutzen sollte. Allerdings gibt es in rund der Hälfte der Unternehmen, die Teil der Befragung waren, Verbote gegen die Nutzung sozialer Medien während der Arbeitszeit. Dementsprechend gaben 40 Prozent der Teilnehmer an, dass ihr Unternehmen Social Media zwar nutzen würde, der Beteiligung durch Mitarbeiter allerdings kritisch gegenüberstünde. Derart restriktive Vorgaben lassen wenig Spielraum für Engagement.

3. Unternehmen gelingt es nicht, Mitarbeiter überzeugend einzubinden

Sechs von zehn Befragten gaben an, dass sie unterschiedliche Social-Media- Accounts für geschäftliche und private Zwecke nutzen würden. Der wichtigste Grund für unterschiedliche Konten ist die Einschätzung, dass die persönlichen Einstellungen von denen der Firma abweichen könnten. Den Unternehmen gelingt es nicht, gemeinsame Werte zu vermitteln, mit denen sich die Mitarbeiter identifizieren können.

Unter den Inhalten, die dennoch geteilt werden, gehören Unternehmensnachrichten zu den beliebtesten Inhalten. 59 Prozent der Befragten gaben an, diese Inhalte ihres Arbeitgebers zu teilen, gefolgt von visuellen Inhalten (Foto oder Video – 56 Prozent) und personalbezogenen Inhalten wie Stellenangeboten (31 Prozent).

Die befragten Wissensarbeiter gaben auch Tipps, wie Unternehmen ihr Engagement steigern könnten. Beispielsweise gaben 60 Prozent der Teilnehmer an, dass ihr Arbeitgeber bessere Bilder anbieten sollte. 46 Prozent empfahlen mehr Videoinhalte. Ebenfalls 46 Prozent wünschten sich ein Belohnungssystem für aktive Mitarbeiter und 41 Prozent hielten Social Media-Schulungen für sinnvoll.

„Viele Unternehmen haben keine klare Strategie für den Einsatz von Social Media durch ihre Mitarbeiter”, kommentiert Rafael Rahn, Senior Vice President Zentraleuropa bei LEWIS, die Ergebnisse. „Unsere Untersuchung zeigt, dass es häufig zu wenig Unterstützung oder zu große Einschränkungen gibt. In jedem Fall geht das Potenzial, das Mitarbeiter als Markenbotschafter entfalten können, oft verloren. Die hohe Bereitschaft zu mehr Engagement sollte von Unternehmen genutzt werden, um ihre Reichweite und Präsenz in sozialen Medien auf glaubwürdige Art zu steigern.”

Die vollständigen Ergebnisse finden Sie hier.

Social Media in Zahlen 2017

Geschrieben von | April 17, 2017 | Infografiken, Jobtipps

Die Hälfte der Weltbevölkerung nutzt das Internet. 37% aller Menschen sind aktive Social-Media-Nutzer, 66% nutzen ein Smartphone und rund jeder dritte ist aktiver Social-Media-Nutzer vom Smartphone aus.

Durchwegs positive Entwicklungen seit 2016. Am meisten gewachsen sind die mobilen Social-Media-Nutzer mit +30%, die aktiven Social-Media-Nutzer mit +21%. Die weltweite Internetnutzung ist um +10% gewachsen und die mobilen Internetuser um +5%.

Die aktivste Social-Media-Region ist (Südost-)Asien.

Die meist genutzten Social Networks und Instant Messaging-Dienste weltweit:

  • Facebook mit 1,871 Mrd. Nutzern
  • Youtube, WhatsApp und Facebook Messenger mit ca. 1 Mrd. Nutzern
  • QQ mit 877 Mio. Nutzern (Instantmessagingdienst in Asien)
  • WeChat mit 846 Mio. Nutzern
  • QZone mit 632 Mio. Nutzern (chinesisches Social Network, das Blogs, Tagebücher, Foto- und Videosharing und Musikhören ermöglicht)
  • Instagram mit etwa 600 Mio. Usern
  • Tumblr mit 550 Mio. Usern
  • Skype, Snapchat und Baidu Tieba (größte chinesische Kommunikationsplattform) mit etwa 300 Mio. Usern
  • Sina Weibo (größter chinesisches Mikroblogging-Dienst) mit 297 Nutzern
  • Line (japanisches Instant Messaging-Tool) mit 217 Mio. Nutzern
  • Pinterest mit 150 Mio. Nutzern
  • YY (chinesische Video-Social-Network) mit 122 Mio. Nutzern
  • LinkedIn mit 106 Mio. Nutzern
  • BBM (Instant Messanger), Telegram und Viber (Instant Messaging und VoIP-Dienst) mit etwa 100 Mio. Usern
  • VKontakte (das „russische Facebook“) mit 90 Mio. Nutzern
  • Kakaotalk (Mobiler Messanger-Dienst) mit 49 Mio. Nutzern

Social-Trends 2017
Social Media macht der Internetsuche Konkurrenz. Irgendwie nachvollziehbar, denn im echten leben schenke ich auch Empfehlungen von Bekannten und Freunden oder Freunden von Freunden als von Fremden.
Social Commerce wächst an Bedeutung.

Was 2017 im Social Media Marketing wichtig ist
Social Media ist nicht immer trackbar – die Grauziffer an Usern, die über die sozialen Webseiten zur Seite geleitet werden oder mit der Marke in Kontakt kommen ist viel höher als die, die man mit Analytics-Programmen messen kann.
Video ist weiterhin King in Sachen Content, jetzt ziehen Videos im Social Advertising unglaublich an.
Das erkennen auch Unternehmen und investieren in die Digital-Skills ihrer Mitarbeiter.
Es waren noch nie so viele Menschen online vernetzt wie heute. Online-, insbesondere aber Social Media Marketing sollte also bei jedem im Marketing-Mix eine Rolle spielen, im Lokalen wie im Globalen. Die technologischen Fortschritte bringen neue Vertriebs- und Kommunikationswege, die innovative Produktentwicklung ermöglichst, wie selten zuvor.
Es sollte sich also jeder Marketer fragen, welche Webseiten, Plattformen, Apps und Netzwerke seine oder ihre Zielgruppe nutzen und welche die größte Relevanz für das eigene Produkt haben. Genauso wichtig: Was motiviert die Zielgruppe? Was spricht sie an und wie können Sie mit nutzwertigem Content informieren oder unterhalten, sodass er mit Ihrer Marke und Ihren Produkten in Kontakt kommt? Und: Wie kann eCommerce und Social-Selling helfen, um die Kauferfahrung „rund“ zu machen.

Infografik von Hootsuite dazu:

Where-Should-You-be-Active-Global-Social-Media-Usage-Stats-for-2017-1

  • Live-Berichterstattung wird noch wichtiger als es schon 2016 war.
  • Social-Bots wie Allo oder Resi werden in der Kommunikation, nicht nur von Medienunternehmen, mehr Verwendung finden.
  • Fakenews und Propaganda sind Herausforderungen, deren Bekämpfung an mehreren Fronten stattfinden (müssen).
  • Der Effekt von Clickbaiting wird weiter abnehmen (endlich)
  • Content, Content, Content: Neue Storytelling-Formate, neue Verbreitungskanäle und die Kommunikation mit den Nutzern auf Augenhöhe: Entscheidende Erfolgskriterien für eine effektive Social-Arbeit
  • Audio- und Video-Inhalte werden noch wichtiger (vor dem Hintergrund von Amazon Echo, Google Home, Siri und Co)

Noch mehr Ausblicke geben diverse Social-Media-Köpfe auf der Webseite von Jörgen Camrath.

Eine wunderbare Infografik dazu von sproutsocial.com:
6-social-media-trends-2017-infographic

Social Media Tools 2017

Geschrieben von | Januar 29, 2017 | Infografiken, Jobtipps

Welche Tools für welchen Zweck? Was sind die besten? Welche neuen Programme gibt es? Diese Fragen beantwortet regelmäßig die Agentur Overdrive Interactive mit einer interaktiven Karte:

Bildschirmfoto 2017-01-29 um 14.35.20

Bildformate für Social Media Kanäle

Geschrieben von | Dezember 13, 2016 | Jobtipps

Jedes Netzwerk hat unterschiedliche Möglichkeiten, Bilder zu veröffentlichen: Profilbilder, Titelbilder, Tab-Bilder, Gruppen-Bilder, und vieles mehr. Die folgende Tabelle versucht einen Überblick zu geben (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Hier als PDF.

 Breite
(in Px) 
 Höhe
(in Px)

  F A C E B O O K

Seitenbild 180 180 als Miniaturbild: 32×32 Px, Upload als 180×180;Lücke Links neben dem Bild 16, rechts: 667 & darüber: 176 // Rahmen: 5px
Titelbild 851 315
Tab / Apps 114 74
Shared Image 1200 630 im Feed mit max. Breite von 470 Px angezeigt, auf der Seite 504 Px.
Shared Link 1200 627 Quadratisches Bild: 154×154 im Feed, 116×116 auf der Seite; rechteckiges Bild: 470×246 im Feed, 484×252 auf der Seite
Highlight Image 1200 717  Wird auf der Seite im Format 843 x 504 angezeigt
Gruppen (Header) 918 69  Gruppenlogo: 233 x 69, Gruppen-Listenlogo: 80 x 25
Event (Header) 885 280  Eventlogo: 240 x 180

  G O O G L E +

Profilbild 250 250  Minimum 120 x 120
Cover Foto 1080 608 Mindestgröße: 480 x 270, Optimal, damit für alle Devices optimal: 2120 x 1192, Neues Layout: 930 x 523)
Profilbild für Unternehmensseite 120 120  Neues Layout: 60 x 60
Shared Image/Video 497 279 Upload Maximum: 2048 x 2048
Gruppenlogo 250 250 Achtung Overlay-Effekt = 200 x 250

  L I N K E D  I N (COMPANY PAGE)

Logo 110 110
Profilbild (Profil-Seite) 200 200 Hintergrund zwischen 1400×425 und 4000×4000
Firmenseite: Banner 646 220 Karriere Coverbild: 974 x 330
Gruppenlogo 50 50
Gruppenhauptbild 646 220

  P I N T E R E S T

Profilbild 200 200  Wird angezeigt in: 32 x 32 und 60 x 60
Maximales Bildformat für gepinnte Bilder (Pins) 554 5000 Achtung: Müssen JPG-Format haben.
Optimale Breite: 736 Px;
Board-Vorschaubilder: 222 x 150 (Groß), 50 x 50 (Klein)
Pins im Stream: 236 Breite, Höhe variiert
Pins im Board: 236 Breite, Höhe variiert
Vergrößerter Pin: 600 Breite, Höhe variiert
Pins auf der Profilseite 216 146
Maximales Bildformat für gepinnte Bilder (Pins) 564 5000 Achtung: Müssen JPG-Format haben.
Optimale Breite: 736 Px;
Board-Vorschaubilder: 222 x 150 (Groß), 50 x 50 (Klein)
Pins im Stream: 236 Breite, Höhe variiert
Pins im Board: 236 Breite, Höhe variiert
Vergrößerter Pin: 564 Breite, Höhe variiert

  T W I T T E R

Profilbild 400 400 Alt: 200 x 200
(Wird als 128 x 128 Px od. 73 x 73 angezeigt)
Profilbild in der Timeline: 48 x 48
Header 1500 500 Alt: 520 x 260
Foto- und Video-Vorschaubilder 150 150 Bildervorschau bei einem Tweet: 60 x 60
Bildervorschau bei einem geteilten Bild: 590 x 295
Vorschau bei einem geteilten Video: 483 x 274
In-Stream Foto 440 220

  X I N G

Profilbild 640 846 Wird als 140 x 185 Px angezeigt
Portfolio-Bilder 425 425 Klein: 205 x 205 Px
Unternehmenslogo 285 70
Gruppenlogo 233 69
Gruppenbanner (Toplogo) 918 69
Gruppenlistenlogo 80 25
Eventlogo 240 180
Eventheader 885 280

  Y O U T U B E

Profilbild 100 100 Bei Auto-Import via Google+-Profil integriert,
Empfehlung: 250×250 Px
Kanalheader 2560 1440  Tablet: 1855 x 423
Mobile: 1546 x 423
TV: 2560 x 1440
Desktop: 2560 x 423
Video-Uploads 1280 760

  I N S T A G R A M

Shared Image 510 510 Mindestgröße
Shared Image 1080 1080 Maximalgröße
Profilbild 110 110
Thumbnail 161 161

  T U M B L R

Profilbild 64 64 Empfohlen: 95 x 95
Foto-Posts 540 var. Max: 1280 x  1920, angezeigt werden die Posts in 540 Breite, Höhe variiert

Und hier das Ganze als Infografik von mainstreethost.com:
social-media-cheat-sheet-bilder1

Die Geschäftsleitung in deutschen Unternehmen nimmt die Entwicklung ihrer Corporate-Social-Media-Strategie nur selten selbst in die Hand, delegiert diese Verantwortung stattdessen meistens weg. Das zeigt eine aktuelle Umfrage unter Mitarbeitern von Unternehmens-Pressestellen: 59 Prozent der Befragten aus Unternehmen, die über eine ausformulierte Social-Media-Strategie verfügen, geben an, dass die Federführung der Entwicklung in ihrer Firma der Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oblag. An zweiter Stelle folgt mit 28 Prozent die Marketing-Abteilung. Lediglich sechs Prozent gaben an, dass die Verantwortung für die Strategie-Entwicklung bei ihrer Geschäftsführung liegt. Das sind Ergebnisse des Social-Media-Trendmonitors „Social Media: Kommunikation, Strategie, Ziele“ der Kommunikationsberatung Faktenkontor und der dpa-Tochter news aktuell, für den 640 Mitarbeiter aus Pressestellen und PR-Agenturen befragt wurden.

Zwar meinen 43 Prozent der befragten Mitarbeiter aus Pressestellen in Unternehmen mit Social-Media-Strategie, dass ihre Geschäftsführung diese Strategie voll und ganz mittrage. Aber nur 15 Prozent sind genauso stark überzeugt, dass die Geschäftsleitung diese Strategie wirklich stark vorantreibe.

Diese Zurückhaltung seitens der Führungsetage führt zu Problemen bei der Umsetzung der Strategie: Ein Viertel der Pressestellen-Mitarbeiter beschwert sich, dass die Personalkapazitäten für Social-Media-Projekte bei ihnen nicht einmal Ansatzweise ausgebaut wurden, und 17 Prozent geben an, dass das Budget für die Web-2.0-Aktivitäten nicht erhöht wurde.

„Für nachhaltigen Erfolg im Web 2.0 sollte die Federführung für die unternehmenseigene Social-Media-Strategie immer bei der Geschäftsführung angesiedelt sein“, mahnt Dr. Roland Heintze, Geschäftsführender Gesellschafter beim Faktenkontor. „Zum einen muss eine umfassende Strategie das gesamte Unternehmen im Blick haben, nicht nur einzelne Abteilungen. Und zum anderen braucht auch die beste Strategie für eine erfolgreiche Umsetzung Geld und Personal – und auch dafür ist die Geschäftsführung verantwortlich.“

Für den Social-Media-Trendmonitor „Social Media: Kommunikation,  Strategie, Ziele“ (Hamburg, September 2016) von der Kommunikationsberatung Faktenkontor und der dpa-Tochter news aktuell wurden 640 Mitarbeiter aus PR-Agenturen und Pressestellen befragt. Die Daten sind im Juli 2016 in Form einer Online-Umfrage erhoben worden.

Erfolg im Web 2.0 kommt mit Erfahrung: Je länger Unternehmen in den Sozialen Medien aktiv sind, umso besser erreichen sie ihre dafür selbstgesetzten Ziele. So zum Beispiel, wenn es darum geht, die Bekanntheit ihres Unternehmens zu steigern oder die eigene Marke zu stärken: Unter PR-Profis mit diesen Zielen, die für Unternehmen arbeiten, die erst seit weniger als einem Jahr im Web 2.0 aktiv sind, geben rund sechs von zehn an, dass sie diese voll oder teilweise erreicht haben. Bei Firmen, die bereits fünf Jahre oder länger Social Media einsetzten, sind es hingegen rund neun von zehn. Wenn die Web-2.0-Aktivitäten scheitern, sind die Gründe dafür meist zu wenig Personal und ein zu geringes Budget. Das zeigt der Social-Media-Trendmonitor „Social Media: Kommunikation, Strategie, Ziele“ der Kommunikationsberatung Faktenkontor und der dpa-Tochter news aktuell, für den 640 Mitarbeiter aus PR-Agenturen und Pressestellen befragt wurden.

Am größten ist dieser Erfahrungs-Vorsprung bei Unternehmen, die über das Web 2.0 Impulse von ihren Kunden für die Produktentwicklung gewinnen wollen. Hier geben nur ein Viertel der Befragten mit weniger als einem Jahr Social-Media-Aktivität an, dieses Ziel voll oder teilweise erreicht zu haben. Unter den „alten Hasen“ mit fünf oder mehr Jahren Erfahrung liegt diese Quote bei 77 Prozent – satte 52 Prozentpunkte mehr.

Ähnlich groß ist der Unterschied bei Firmen, die über das Social Web ihren Kundenservice verbessern wollen: Hier springt die Erfolgsquote von 42 Prozent bei den „Frischlingen“ um 48 Punkte auf 90 Prozent bei den Erfahrensten.

Während Erfahrung den Erfolg im Web 2.0 steigert, wird er durch einen mangelnden Einsatz von Geld und Personal ausgebremst. Unter den Pressestellen aus Unternehmen, die ihre Social-Media-Ziele bislang nicht erreicht haben, geben 59 Prozent der Befragten fehlende Mitarbeiterkapazitäten als Ursache an. 36 Prozent sagen, dass ihnen das Budget fehle.

Dieser Geiz behindert nicht nur den Erfolg in den Unternehmen, die im Web 2.0 aktiv sind. Er hält Firmen auch davon ab, überhaupt Social Media zu nutzen. Rund zwei Drittel der befragten Mitarbeiter aus Unternehmen, die noch keine Sozialen Medien einsetzten, begründen dies mit fehlenden Mitarbeiterkapazitäten. Und unter Befragten aus PR-Agenturen, deren größter Kunde bisher auf Social Media verzichten, geben 62 Prozent als Grund an, dass das Budget dafür fehle.

Es führt kein Weg dran vorbei: Erfolg in Social Media braucht Zeit, Geld und Personal“, sagt Dr. Roland Heintze, Geschäftsführender Gesellschafter und Social-Media-Experte beim Faktenkontor. „Unternehmen, die diese Investitionen scheuen, werden immer weiter hinter gut im Web 2.0 aufgestellte Wettbewerber zurückfallen.

Teilnehmer der Weiterbildung zum Social Media Manager der Leipzig School of Media (LSoM) können sich ihre erworbenen Fachkenntnisse ab sofort vom Bundesverband Community Management e.V. für digitale Kommunikation & Social Media (BVCM) zertifizieren lassen. Das unabhängige Qualitätssiegel bekommen die Kursteilnehmer nach erfolgreichem Abschluss einer freiwilligen externen Prüfung. „Arbeitgeber können bei einem Zertifikat des BVCM sicher sein, die Besten der Branche vor sich zu haben. Wir stehen als Berufsverband für die Professionalisierung dieser noch jungen Branche“, sagte Vivien Pein, Vorstandsmitglied des BVCM, zum Start des Angebots.

Bislang konnten die an der LSoM ausgebildeten Social Media Manager ein Zertifikat der Prüfungs- und Zertifizierungsorganisation  der Kommunikationswirtschaft (PZOK) erwerben. Die PZOK beendete jedoch vor kurzem ihre Prüfungstätigkeit. Der BVCM schließt nun diese Lücke. „Wir sind froh, dass wir eine neue externe Branchenprüfung anbieten können, denn sehr viele unserer Kursteilnehmer haben davon Gebrauch gemacht“, sagte Claudio Marinow, LSoM-Referent für Kurse und Seminare. „Die Prüfung durch einen unabhängigen Anbieter hat bei Arbeitgebern nun einmal einen besonderen Stellenwert. Außerdem macht ein solches Angebot die Abschlüsse in diesem noch recht jungen Berufsfeld vergleichbar.“

Die ersten Prüfungen finden bereits Anfang Oktober in Leipzig statt. In Berlin und weiteren deutschen Großstädten sollen ebenfalls Termine angeboten werden.

Am Aufbau der Zertifikatsprüfung mit Multiple-Choice-Fragen, Konzeptionsaufgabe und Fachgespräch ändert sich nach dem Wechsel von PZOK zu BVCM zunächst nichts. Die BVCM-Prüfer wollen das Angebot mir ihrem Fach- und Praxiswissen aber stetig aktualisieren und an neue Erfordernisse anpassen. Zu diesem Zweck führt der BVCM ab 2017 auch eine zweite Zertifikatsprüfung für angehende Community Manager ein.

Die LSoM konzipiert derzeit eine entsprechende neue Kursreihe. „Wir stehen schon seit längerem in Kontakt mit den Fachleuten des BVCM, um einen Zertifikatskurs zum Community Manager in unser Programm aufzunehmen“, erklärte Franziska Fiedler, ebenfalls Referentin für Kurse und Seminare an der LSoM. Die LSoM folgt damit der Einschätzung des Verbandes, wonach sich die Aufgaben im Bereich Social Media immer weiter ausdifferenzieren. Fiedler: „Es ist unmöglich geworden, alle Kenntnisse und Fähigkeiten, die in dem Berufsfeld benötigt werden, in einer einzelnen kompakten Kursreihe zu vermitteln. Das Interagieren mit Nutzern oder das Moderieren von Diskussionen im Social Web unterscheidet sich zum Beispiel sehr stark von der Entwicklung einer übergreifenden Social-Media-Strategie oder Kampagnenplanung. Diesen wachsenden Anforderungen müssen wir auch in der Weiterbildung Rechnung tragen.“

Die LSoM bietet die Ausbildung zum Social Media Manager bereits seit Sommer 2012 an. Die Nachfrage nach fundierter Weiterbildung in diesem Bereich hat seitdem fortlaufend zugenommen. Zuletzt war die Nachfrage so groß, dass für Herbst 2016 kurzfristig ein Zusatztermin ins Programm genommen wurde. Bislang haben mehr als 80 Medienschaffende erfolgreich an der LSoM-Kursreihe teilgenommen.

Informationen zum Zertifikatskurs zum Social Media Manager der LSoM finden Interessierte unter: www.leipzigschoolofmedia.de/kurse-und-seminare/zertifikatskurs-social-media-manager.html.

Informationen zur neuen Zertifikatsprüfung des BVCM sowie zu den Berufsbildern des Social Media Mangers und des Community Managers finden Interessierte unter: www.bvcm.org.

Auf der f8-Entwicklerkonferenz von Facebook Anfang April gab das Unternehmen bekannt, Instant Articles für alle Publisher zur Verfügung zu stellen.Die Kollegen von allfacebook haben eine Top-Anleitung dazu gepostet.

Facebook: Instant Articles wird breiter getestet

Geschrieben von | November 27, 2015 | Jobtipps

Facebook hat heute bekannt gegeben, dass neben den Partnern Bild und Spiegel Online, 25 weitere Medienpartner in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit dem Test von Facebook Instant Articles begonnen haben.

Mit dabei sind: Wired, Bunte.de, NZZ, oe24, Handelsblatt, SPORT1, WAZ, Tagesschau, Chip, Bild, Die Welt, Blick, Spiegel Online, LikeMag, Promiflash, Tagesspiegel, n-tv, InStyle, Berliner Morgenpost, Cosmopolitan, Focus Online, ELLE, Bravo, Express, Zeit Online, Stern, RP Online

Facebook Instant Articles wurden Mitte Mai 2015 erstmals vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine neue Möglichkeit, mit der Medienmacher schnelle und interaktive Artikel auf Facebook erstellen können.

Aktuell brauchen normale Mobile-Web-Artikel durchschnittlich acht Sekunden zum laden – die mit Abstand langsamste Art von Inhalten auf Facebook. Instant Articles machen das Leseerlebnis rund zehn Mal schneller. Gleichzeitig behalten Medienmacher die Hoheit über ihre Inhalte. Artikel, die als Instant Article auf Facebook veröffentlicht werden, müssen immer eine Ursprungs-URL auf der jeweiligen Medienwebseite haben, um den geräteübergreifende Zugriff auf die Medieninhalte sicherstellen zu können.

Neben dem schnelleren Nutzererlebnis bietet Instant Articles auch eine Suite bestehend aus interaktiven Funktionalitäten. Diese ermöglicht es Medienmachern, ihre Geschichten auf eine völlig neue Art und Weise zum Leben zu erwecken.

Mit Instant Articles behalten Medienmacher die volle Kontrolle über ihre Artikel, den eigenen Markenauftritt und die Vermarktung. Sie können Anzeigen in ihren Artikeln selbst verkaufen und behalten den vollen Umsatz – oder sie können sich dazu entschließen, Werbeinventar mit dem Facebook Audience Network zu vermarkten. Instant Articles bieten Medien die Möglichkeit, ihre mobile Publishingstrategie zu diversifizieren und Menschen mit ihren Inhalten im mobilen News Feed auf Facebook zu erreichen.

Instant Articles sind nur über die mobile Facebook-App unter iOS abrufbar – Android seit Oktober 2015 im Beta-Test.

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