Sie sind bereit das komplette Facebook-Advertising-Budget auf den Kopf zu hauen? Mit unseren Tipps sollte das kein Problem sein. Aber bevor es damit losgeht: Lassen Sie uns einen kurzen Blick auf einige der kürzesten Wege werfen, wie Sie Ihr Budget für Facebook-Anzeigen verbrennen können – und wie Sie diese vermeiden können.

1.  Vage Ziele setzen

Mit einer vagen Idee in eine Facebook-Advertising-Kampagne zu gehen, ist ein Garant fürs Scheitern. Um den Erfolg einer Kampagne zu messen, müssen vor Kampagnenstart klare Ziele festgelegt werden. Fragen Sie sich also: Was soll diese Anzeige bringen? Welche aktuellen Marketingziele werden unterstützt? Ist es speziell auf ein bestimmtes Publikum ausgerichtet?
Sobald Sie wissen, was Sie erreichen wollen, können Sie die richtige Art der Anzeige auswählen, um Ihre spezifischen Ziele zu unterstützen. Das Facebook-Anzeigeneinstellungsmenü bietet Ihnen verschiedene Optionen, die es Ihnen erleichtern, den richtigen Anzeigentyp für Ihre Ziele auszuwählen.

2. Ein wirklich breites Publikum ansprechen

Sind die Streuverluste richtig groß, weil Sie eine möglichst breite Masse ansprechen, ist das Facebook-Advertising-Budget schnell ausgegeben. Erfolgreiche Kampagnen sind klar adressierte und richten sich an spezifisch definierte Zielgruppen, abgestimmt auf Ihre Marketingziele. Erstellen Sie Personas: Wie sieht mein typischer Kunde aus? Was interessiert ihn? Was erreicht ihn? Was nützt ihm? Stellen Sie sich folgende Fragen und kreieren Sie darauf ihren prototypischen Zielgruppen-Vertreter:

  • Wie alt ist der Kunde?
  • Welchen Beruf übt er oder sie aus?
  • Welchen Ausbildungsstand hat er oder sie?
  • Wie hoch ist das Haushaltsnettoeinkommen?
  • Sprechen Sie Singles an? Paare? Familien?
  • Wie ist der Kunde sozialisiert? In welchen Sinus-Mileus ist er oder sie angesiedelt?
  • Was macht der Kunde in der Freizeit?
  • Was sind die beruflichen und privaten „Pain-Points“?
  • Für welche Art von Unternehmen arbeiten sie und in welcher Position sind sie tätig?

Gezielte Anzeigen haben einen höheren ROI. Je spezifischer Sie hier werden, desto besser.
Eine Zielgruppe anzusprechen, die bereits weiß, wer Sie sind, wird Ihnen helfen, bessere Ergebnisse zu erzielen. Sie können Facebook-Tracking-Pixel verwenden, um benutzerdefinierte Zielgruppen zu erstellen, einschließlich:

  • Jeder, der Ihre Website besucht
  • Personen, die bestimmte Webseiten besuchen
  • Leute, die sie in einer bestimmten Zeit nicht besucht haben

3.  Kommentare ignorieren

Die Leute reagieren auf Ihre Anzeigen auf die eine oder andere Weise. Ignorieren, was Ihre potenziellen Kunden Ihnen sagen, ist der schnellste Weg, Geld zu verschwenden. Beschäftigen Sie sich mit den Leuten und ihren Kommentaren, antworten Sie so, wie Sie es für jeden normalen Facebook-Post schon machen. Nutzen Sie jede konstruktive Kritik, um Ihre Anzeige zu verbessern – ständige Optimierung ist ein Erfolgsgarant!
Klar: Bei einer Kampagne bleibt es nicht und den Überblick über mehrere Gesprächsfäden zu behalten, ist schwierig. Aber damit das Budget für Facebook-Anzeigen erfolgsbringend eingesetzt wird, ist es entscheidend. Mit Social Media Tools können Sie direkt aus dem Dashboard auf Facebook-Anzeigenkommentare antworten. So können Sie leicht verfolgen, welche Nachrichten Sie beantwortet haben und welche noch bearbeitet werden müssen.

4.  Traffic auf die Homepage lenken

Ein sicherer Weg, Ihr Budget für Facebook-Advertising zu verschwenden, ist es, das Publikum, an dessen Erreichung Sie so hart gearbeitet haben, auf Ihre überfüllte, unfokussierte Homepage zu lenken. Besser: Ihr gesamtes Angebot für Facebook sollte von Anfang bis Ende einzigartig für Ihre Facebook-Zielgruppe gestaltet sein. Dazu gehört auch eine benutzerdefinierte Landing Page für dieses Publikum, die das Versprechen, das Sie mit der Anzeige gegeben haben, einlöst.
Anzeigen helfen, einen ersten Kontakt mit potenziellen Kunden herzustellen. Eine zielgerichtete, fokussierte Landingpage verwandelt den angworbenen Potenzial-Kunden in einen echten Kunden.

5.  Ihre Facebook-Advertising-Kampagne nicht testen

Einmal erstellt, läuft die Anzeige von selbst – und Sie verbrennen Geld. Also: Sollten Sie mit Ihrer Kampagne zunächst keinen Erfolg haben, optimieren Sie sie und testen Sie sie erneut. Die besten Werbegestalter wachen nicht einfach auf und kreieren magische Genie-Streiche. Testen ist die wirkliche Geheimwaffe hinter den meisten großartigen Facebook-Werbekampagnen. Bevor Sie die volle Kraft Ihres Budgets in eine erste Idee stecken, sollten Sie einige Variationen derselben Idee konzipieren und parallel laufen lassen, um zu sehen, wie gut welche davon in Ihr Ziel einzahlt. Dazu setzen Sie einen kleinen Anteil Ihres Budgets ein und experimentieren. Wissen Sie, welche Version am besten funktioniert, können Sie in die Vollen gehen.

6. Schlechtes Bildmaterial verwenden

Schlechte Bilder, schlechte Zahlen, viel Geld ausgeben für wenig ROI. Ergo: Setzen Sie auf gutes Bildmaterial. Facebook-Posts mit Bildern erhalten bis zu 2,3 mal mehr Freigaben als solche ohne Bilder. Durch das Einbinden eines relevanten Bildes in Ihre Anzeige erhöhen sich nicht nur die Konversionsraten. Selbst Nutzer, die nicht auf die Anzeige reagieren sind leichter mit optischen Reizen durch Bilder anzusprechen – mit Bildern kommen Sie also leichter ins Mindset von (potenziellen) Kunden. Viele Leute werden Ihre Anzeige auf einem mobilen Endgerät sehen, also vermeiden Sie zu viel Text in Ihren Anzeigen, das sieht auf kleinen Bildschirmen einfach nicht gut aus.

7. Video ignorieren

Video ist ein leistungsstarkes Medium und kann unglaublich nützlich sein, um hochwirksame Facebooks-Advertising-Kampagnen zu erstellen. Es zu ignorieren würde also bares Geld kosten. Videos ermöglichen es Ihnen, sich auf eine sehr persönliche und unmittelbare Weise mit Ihrem Publikum zu verbinden, allerdings kämpft man um Aufmerksamkeit neben lustigen Katzenvideos und Co. Wenn Video, dann muss sichergestellt sein, dass die Idee so innovativ, lustig, unverschämt, oder neu ist, dass der erste Screen den Betrachter beim Scrollen stoppen lässt. Achtung: rund 85% der Facebook-Videos werden ohne Ton abgespielt – das Video muss also auch ohne gut funktionieren, etwa weil das Script so klar ist und das, was man sieht bereits ausreicht, um die Botschaft zu verstehen oder dank Einblendungen von Text, Emoticons, Pfeilen oder ähnlichem.

20 Apps für bessere Fotos und Videos auf Instagram

Geschrieben von | September 20, 2017 | Jobtipps

Instagram ist Teil der Social-Media-Strategie und Sie Suchen nach Apps, die Ihnen helfen, einzigartige Bilder und Videos für Ihren Instagram-Feed zu erstellen? In diesem Artikel finden Sie 20 Apps, mit denen Sie ganz einfach herausragende Bilder und Videos für Instagram erstellen und bearbeiten können.

Um eine dauerhafte Beziehung mit Instgrammern zu schaffen, müssen ansprechende, überraschende, beeindruckende und schöne Bilder gepostet werden. Nur so schafft man Interaktion und Likes. Ist man kein professioneller Fotograf, fällt das nicht ganz so leicht – mit den folgenden Apps ist es nahezu ein Kinderspiel. Die meisten der Apps sind für iOS und Android verfügbar – falls nicht, wird ein Link zu einer ähnlichen Android-Applikation als Ersatz aufgeführt.

1: Fotoeditor von Aviary

Haben Sie sich schon einmal durch Instagrams Einstellungen eingeschränkt gefühlt? Falls ja, laden Sie Photo Editor von Aviary herunter, um eine vollständige Auswahl an Effekten und Farbkorrekturen zu erhalten. Mit der intelligenten „One-Tap Auto Enhancement“ -Funktion können Sie ein wunderschönes Foto rendern.

Mit Aviary können Sie ganz einfach Aufkleber, Rahmen, Overlays und vieles mehr hinzufügen – noch mehr als bei Instagram selbst.

iPhone | Android

2: Afterlight für Bildbearbeitung

Viele alte Fotos haben sie: Lichtlecks, leicht überbelichtete Teile am Rand eines Fotos. Dank der Vintage-Filter der Afterlight-App können Sie diese alten Effekte auf Fotos, die mit Ihrem mobilen Gerät aufgenommen wurden, ganz einfach herstellen – aber das ist nicht der einzige Effektfilter, die App bringt ein ordentliches Paket an diversen und mächtigen Foto-Filtern mit – weitaus mehr als Instagram oder Facebook sowieso schon bieten, Schwerpunkt: Fotos auf alt trimmen.

iPhone | Android

3.: Snapseed

Ob Sie bereits ein mobiler Fotoprofi sind oder noch nie mit Snapseed gearbeitet haben, es klingt wahrscheinlich vertraut. Das liegt daran, dass das Programm von der Reduzierung des Rote-Augen-Effekts über die Neigungsverschiebung bis hin zu texturierten Filtern und Co seit langem die beste Ergänzung zu den integrierten Filtern von Instagram ist.

Snapseed ist besonders dann ein Muss, wenn bestimmte Teile des Fotos besonders hervorgehoben werden sollen, etwa Produkte oder Firmenlogos. Das ist mit der App ganz einfach machbar.

iPhone | Android

4: Slow Shutter Kamera

Wollten Sie schon immer einmal eines dieser erstaunlichen Fotos machen, auf dem nachts leuchtende Buchstaben und Formen in der Luft schweben?

Schnappen Sie sich ein paar Glühstifte und nutzen Sie die Slow Shutter Cam App, um mit Ihrem mobilen Gerät Langzeitaufnahmen zu machen.

Die App braucht ein wenig Übung, aber sobald man den Dreh raus hat, kann man erstaunliche Bilder produzieren.

iPhone | Android (LongExposure Cam)

5: Bokehful

Bokeh ist ein klassischer Fotoeffekt, der das Hauptmotiv des Bildes durch unscharfe Lichtpunkte wiedergibt (etwa Licht-Herzen o.ä.). Während ein Smartphone-Objektiv keinen Bokeh-Effekt erzeugen kann, rechnet die App Bokehful den Effekt ganz einfach und souverän im Nachhinein in jedes Bild.

iPhone

6: Tiny Planet Fotos App

Die App Tiny Planet fügt einem Foto einen extrem fischäugigen Effekt hinzu: Sie verwandelt jedes mobile Bild in einen winzigen Planeten. Die abgerundeten Bilder verleihen dem Instagram-Feed Ihres Unternehmens eine spürbare Portion Originalität.

Mit Tiny Planet können Sie z.B. Landschaften in ihrer Gesamtheit erfassen.

iPhone | Android (Planet Camera)

7: Quick

Wünschen Sie sich manchmal, dass Sie Ihren Instagramfotos Text in Ihrem Corporate-Style hinzufügen können? Die Textüberlagerungsfunktion von Quick verfügt über eine Vielzahl von Schriften, die zu Ihrem Firmenimage passen oder es ergänzen.

Verwenden Sie Quick, um Ihre Fotos zu kommentieren und nützliche Informationen für Ihre Follower bereitzustellen – und zwar so, dass es in Ihr Corporate Design passt.

iPhone | Android

8: Facetune

Zeigt Ihr Unternehmen Bilder von Mitarbeitern und Kunden in seinem Instagram-Feed? Verwenden Sie die Facetune Toolbox, um Portraits wie ein Profi-Fotograf zu korrigieren und stellen Sie sicher, dass alle im besten Licht erscheinen!

Facetune hilft z.B. bei der Korrektur winziger Hautunreinheiten.

iPhone | Android

9: PicFrame

Manchmal ist der Kontext, in dem ein Bild für ein anderes Bild steht, wichtig und man möchte es nebeneinander posten. Mit PicFrame können Sie mehrere Fotos auswählen und in einem Patchwork organisieren, das als ein einziges Collage-Bild auf Instagram gepostet werden kann.

iPhone | Android

10: CrossProcess

Man kann nie zu viele Filter haben. CrossProcess verfügt über mehr als 70 Filter, mit denen Sie die Farb- und Brennereffekte von Polaroidkameras der alten Schule imitieren können.

iPhone | Android (Little Photo)

11: Vintagio

In der gleichen Kategorie wie CrossProcess bietet Ihnen Vintagio eine Reihe von Videofiltern zum Basteln. Wenn Sie Ihrem Video einen einfachen Sepia-Effekt oder 70er-Jahre-Glamour hinzufügen möchten, ist Vintagio das Mittel der Wahl.

iPhone | Android (Retro Photo Camera)

12: 8mm Vintage Kamera

Mit der 8mm Vintage Kamera können Sie Ihren Filmen Staub, Kratzer, flimmernde Rahmen, Lichtlecks und andere Vintage-Effekte hinzufügen.

Ein willkommenes Feature ist die Instagram-Importfunktion. Benutzen Sie es, um Ihr Video außerhalb der App zu bearbeiten und wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, laden Sie es für Ihre Instagram-Fans hoch.

iPhone

13: A Color Story

Mit über 100 Filtern, 40 Effekten und 20 In-App-Werkzeugen können Sie mit A Color Story sogar Bildbearbeitungen speichern, während Sie noch daran arbeiten.

iPhone | Android

14: Average Camera Pro

Sind Sie schon einmal frustriert gewesen, dass ein im Dunkeln aufgenommenes Foto nicht verwendbar ist? Versuchen Sie es beim nächsten Mal mit Average Camera Pro, wenn Sie bei schwachem Licht fotografieren. Diese App nimmt mehrere Bilder gleichzeitig auf und analysiert sie, um die Helligkeit zu erhöhen.

iPhone | Android (Pro HDR Camera)

15: TiltShift

Reicht der Miniatur-Filter von Instagram nicht aus, ist diese App genau das Richtige für Sie. Der TiltShift Generator verleiht Ihren Fotos einen Miniatur-Effekt, der sich besonders gut für Landschafts- oder Städtebilder eignet.

iPhone | Android (Awesome Miniature – Tilt Shift)

16: DXP Free

Wenn Sie Ihren Fotos eine verträumte, doppelt belichtete Atmosphäre verleihen möchten, ist DXP die Antwort. Seine 18 Kompositionen und anderen Effekte machen das Überblenden und Mischen von Bildern zu einem Kinderspiel.

iPhone | Android (Double Photo)

17: Superimpose

Haben Sie sich schon immer gewünscht, Ihr Smartphone könnte alle Maskierungen und Farbverarbeitungen umgehen, die mit dem Austausch des Gesichts auf einen anderen Körper verbunden sind? Wunsch erfüllt!

Mit Superimpose können Sie den Hintergrund eines Bildes ganz einfach ändern, Gesichter austauschen und Bilder verschmelzen.

iPhone | Android

18: Tangent App

Braucht Ihr Instagram-Feed eine Pause von der Monotonie traditioneller Bilder? Mit Tangent können Sie aus mehreren Formen und Füllmustern wählen, um alle Arten von Overlays zu erstellen, die Ihre Fotos interessanter machen.

Fügen Sie Ihren Fotos z.B. geometrische Formen hinzu, um Ihren kreativ gesinnten Anhängern Freude zu bereiten.

iPhone

19: Censor Ninja

Machen Sie aus Ihrem Foto mit Censor Ninja ein Pixel-Mosaik oder anonymisieren Sie Personen, Kennzeichen o.ä. auf Ihren Bildern.

iPhone | Android (Pixelot)

20: LensFlare Optical Effects

Mehr Sonnenschein für Ihre Fotos? Mit LensFlare Optical Effects kein Problem: Die App bietet über 70 Effekte, mit denen Sie ein Bild erstellen können, das aussieht, als wäre es unter der hellen Sonne aufgenommen worden.

iPhone | Android (PhotoJus Lens Flare)

Zusammenfassung

Dies ist nur eine kleine Auswahl der kostenlosen und kostengünstigen Bild- und Videoanwendungen, die heutzutage für Instagrammer verfügbar sind. Sie müssen also kein professioneller Fotograf sein, um Top-Instagram-Fotos zu posten. Nur ein oder zwei der Werkzeuge reichen aus, um Ihre Zielgruppe zum Staunen zu bringen.

Aber klar: Es gibt weit mehr als die hier aufgeführten Apps zur Fotobearbeitung – wir würden uns freuen, in den Kommentaren weitere genannt zu bekommen! Wir werden den Artikel dann ergänzen :-) Danke schon mal für die Unterstützung!

Videos für Facebook optimieren

Geschrieben von | September 10, 2017 | Infografiken

Am allerwichtigsten ist die Optimierung für Mobilgeräte. Fast genauso wichtig ist die Dauer: Videos mit bis zu 15 Sekunden Länge sind am besten geeignet, um sie per Message und Newsfeed vollständig zu verschicken/teilen. Tipp: Das Video sollte so gestaltet sein, dass es auch ohne Ton verstanden werden kann – so können auch fremdsprachige Zielgruppen angesprochen werden.

Um auf Facebook Video Ads ohne Links zu entwickeln, empfiehlt Facebook das volle Hochformat (9:16). Allerdings sollte man dann sicherstellen, dass die wichtigsten Teile des Videos auch im Seitenverhältnis 2:3 angezeigt werden. In diesem Seitenverhältnis werden die Videos im mobilen Newsfeed wiedergegeben.
Video Carousel Link Ads werden im News Feed im quadratischen Format (1:1) angezeigt. Werbeanzeigen, die keine Link Ads sind, werden mit einem Seitenverhältnis von 16:9 bis 1:1 angezeigt. 360°-Videos werden im News Feed zunächst mit einem Seitenverhältnis von 1:2 und beim Klick darauf im Vollbildmodus angezeigt.

Instagram unterstützt 1:91–4:5 für alle Feed-Videos und alle Ziele.
Instagram Stories werden nur im vollen Hochformat (9:16) angezeigt.

Um die Platzierung deiner Videokampagnen sowohl auf Facebook als auch auf Instagram zu verbessern, empfehlen wir, Videos im Seitenverhältnis von 4:5 zu erstellen.

Im Audience Network werden für das Ziel „Videoaufrufe“ für die In-Stream-Platzierung das Format 1:1 sowie das Vollbild-Querformat (16:9) unterstützt. Andere für das Audience Network unterstützte Ziele, für die Videos mit Links verwendet werden können, folgen denselben Richtlinien wie Facebook.

Diese Grafik zeigt alles im Überblick:

videofacebook

15 Top Social Media Monitoring-Tools

Geschrieben von | September 10, 2017 | Infografiken

Social Media und seine Entwicklung zu einem effektiven digitalen Marketingmedium haben das Gesicht von Kundenbindung und Promotion verändert. Soziale Plattformen sind weit über ihre Anfänge hinausgewachsen und zu umfassenden Tools zum Verbinden, Browsen, Einkaufen und vielem mehr geworden.

Heutzutage müssen Marken eine Social Media Marketing-Strategie haben – aber um das Potenzial von Social Media zu maximieren, muss das Unternehmen mehr tun, als nur Inhalte zu veröffentlichen und gemeinsam zu nutzen. Es gibt eine Vielzahl von Tools, mit denen Benutzer Erwähnungen verfolgen, relevante Gespräche überwachen, mit ihren Kunden in Kontakt bleiben und vieles mehr: Social Media Monitoring Tools.

Diese neue Infografik von Joint Views zeigt einige der besten Social Media Monitoring Tools auf, die Sie in Betracht ziehen sollten, um Ihren Social Marketing Prozess zu optimieren.

monitoringtools

Glaubwürdigkeit in den Sozialen Medien: Für Unternehmen hängt sie nicht nur davon ab, was sie sagen – sondern auch davon, wo. Besonders schlecht sieht es auf Facebook aus: Sechs von zehn Nutzern des Freunde-Netzwerks zeigen nur geringes Vertrauen in Informationen, die sie dort von kommerziellen Anbietern erhalten. Am meisten Vertrauen finden Unternehmen im Social Web hingegen bei Xing und LinkedIn. Das zeigt der aktuelle, repräsentative Social-Media-Atlas der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna.

Nirgendwo in den Sozialen Medien bringen Nutzer Unternehmen mehr Vertrauen entgegen als auf Xing: 62 Prozent der Xing-User haben hohes Vertrauen in Informationen kommerzieller Anbieter, die sie über das Berufs-Netzwerk erhalten. Damit schlägt Xing als einziges Soziales Medium sogar die klassischen Medien Radio, Zeitungen / Zeitschriften und Fernsehen. 19 Prozent der Xingler bezeichnen dieses Vertrauen sogar als „sehr hoch“.

Dicht verfolgt wird Xing in der Vertrauensfrage von seinem direkten Konkurrenten LinkedIn. 56 Prozent der LinkedIn-Nutzer begegnen kommerziellen Anbietern dort mit hohem Vertrauen. 14 Prozent qualifizieren dieses Vertrauen als „sehr hoch“, 42 Prozent als „eher hoch“.

Bei Google+ und Blogs halten sich Vertrauen und Skepsis die Waage: Je die Hälfte der User begegnen hier Informationen von Unternehmen und Organisationen mit hohem und geringen Vertrauen.

Auf allen anderen untersuchten Social-Media-Kanälen sind die Skeptiker in der Mehrheit. Mal knapp, zum Beispiel bei Internet-Foren: Hier begegnen 51 Prozent der Nutzer Informationen kommerzieller Anbieter mit geringem Vertrauen. Und mal deutlicher – wie bei Snapchat mit 59 Prozent. Oder eben Facebook mit 60 Prozent.

Zu einer fundierten Social-Media-Strategie gehört immer die Auswahl der richtigen Kanäle“, sagt Dr. Roland Heintze, Geschäftsführender Gesellschafter und Social-Media-Experte des Faktenkontors.

Hier eine Übersicht aus der Studie:

Xing gewinnt die Vertrauensfrage Xing und LinkedIn sind weitaus vetrauenserweckender als Blogs, Facebook, Twitter und Co.

 

Wie Unternehmen ihre Social-Teams aufstellen, welche Unternehmensziele sie damit verbinden, mit welchen sozialen Netzwerken sie diese erreichen, wie sie sie messen, was die größte Social-Herausforderung ist und wie sich das alles im Vergleich zu vor drei Jahren entwickelt hat? Das und noch viel mehr haben uns 105 Social Media Manager zwischen dem 03.04.2017 – 26.06.2017 in einer nicht-repräsentativen Umfrage verraten. Teilgenommen haben die unterschiedlichsten Unternehmen: Von Großkonzernen wie der Deutschen Bahn, Siemens oder Bertelsmann über Automobil-Hersteller wie BMW, Audi oder Daimler bis hin zu Stadtwerken, Volks- und Raiffeisenbanken, Sparkassen oder Mittelständlern.

So sehen Social-Teams aus

Knapp drei Viertel der Social-Media-Teams in deutschen Unternehmen bestehen aus höchstens fünf Mitarbeitern (73%), wobei sogar fast jedes siebte davon als One-Woman/Man-Show organisiert ist. 2014 waren es nur zwei Drittel der Unternehmen, die maximal 5 Social-Media-Mitarbeiter zählten, davon allerdings 80% Ein-Frau/Mann-Teams. Das könnte an dem Trend liegen, zusätzlich zu einem Festangestellten noch Werkstudenten als Unterstützung zu beschäftigen (2017: 4%). Zwischen 5 und 10 Mitarbeiter zählen 12 Prozent der Befragten in ihrem Team. 14% beschäftigen mehr als 10 Social-Media-Manager. Vor drei Jahren hatte noch jedes vierte Unternehmen hat mehr als zehn Social-Media-Mitarbeiter. 35% der befragten Social Media Manager können eine abgeschlossene Social Media Aus- oder Weiterbildung vorweisen. 38% der Social Media Manager geben an, dass ihr Unternehmen Social-Media-Weiterbildung anbietet – im Gegensatz zu 2014, da waren es noch 53%. Besteht das Social-Team aus mehr als einem Mitarbeiter, betreuen 58% jeweils schwerpunktmäßig einen Social-Kanal oder teilen sich ihre Arbeit nach Kampagnenart auf (2014: 40%). 72% arbeiten mit unterschiedlichen Schwerpunkten auf allen sozialen Kanälen (CRM, Marktforschung, Marketing) oder betreuen unterschiedliche Länder/Regionen/Sprachen.

Die Social-Missionen

Etwas mehr als zwei von drei Social Media Managern treibt die Unternehmenskommunikation, fast jeder fünfte sieht sich als Enabler, der Mitarbeitern anderer Bereiche Kompetenz in Social-Themen vermittelt – denn Social Media wird als Disziplin angesehen, die in Zukunft möglichst viele Mitarbeiter beherrschen sollten. 7% gaben an, dass Social Media so etwas wie eine Stabsabteilung darstellt (mit Projektmitarbeitern aus unterschiedlichsten Abteilungen, 2014: 12%). Nur 1% der Befragten sind im Kundenbeziehungsmanagement angesiedelt (2014: 6%). Bei 5 Befragten ist Social Media Marketing im Bereich des Online-/Performance-Marketings bzw. weiter gefasst, im Digital-Marketing angesiedelt, versteht sich aber als Schnittstelle in unterschiedlichste Bereiche.
Das organisationale Verständnis von Social Media spiegelt sich auch in den Social-Zielen der Befragten wider: PR und Marketing sind für nahezu 7 von 10 Social Media Managern am wichtigsten (2014: 8 von 10), gefolgt von Employer Branding (9%, 2014: 8%), CRM (7%, 2014: 9%) und Abverkauf (6%, 2014: 7%). Fünf Befragten (2014: 8) fiel es nicht leicht, sich für ein wichtigstes Ziel zu entscheiden – für sie ist es eine Mischung aus PR, Marketing, CRM und etwas Employer Branding.

Die wichtigsten Plattformen im Netz

Was sind die wichtigsten Plattformen für Social Media Manager? Keine Überraschung unter den ersten Plätzen: Wichtigstes Netzwerk ist Facebook mit 82% (2014: 75%), gefolgt von Twitter mit 8% (2014: 15%). Instagram ist auf Platz drei mit 5% (Vorjahr: 1%). Xing ist auf Platz vier mit 3% (Vorjahr auf Platz drei mit 6%) noch vor LinkedIn mit 2% (Vorjahr: 1%). Die größte Überraschung für uns: Weder Youtube noch das Corporate Blog wurde als Antwort auf die Frage genannt, welches das wichtigste soziale Netzwerk ist – und das, obwohl von 85% der befragten Social Media Manager Youtube nutzen und 7% (2014: 8) mindestens ein Blog betreiben.
Die top-genutzten Social-Kanäle überraschen kaum: Facebook mit 97% (2014: 96%), Youtube mit 85% (2014: 86%), Twitter mit 84% (2014: 89%), Instagram mit 76% (2014: 37%), XING mit 69% (2014: 74%), LinkedIn mit 49% (2014: 46%), Google+ mit 35% (2014: 37%), Pinterest mit 28% (2014: 45%), WhatsApp mit 26% (2014: keine Nennung), Snapchat mit 20% (2014: 1%), tumblr mit 8% (2014: 19%), Flickr mit 4% (2014: 19%), Foursquare mit 7% (2014: 25%) und Blogs mit 7% (2014: 8%).

Das Social-Media-Toolkit

Die Erkenntnis, dass eine professionelle Betreuung der Kanäle ein Mindestmaß an Investition in professionelle Tools erfordert, herrscht bei den von uns befragten Unternehmen zu 85% (2014: 82,2%). Dieser Anteil der Social-Media-Manager hat Zugriff auf mindestens ein Social-Media-Management und/oder -Monitoring Tool. Die Top-5 eingesetzten Angebote sind hier Hootsuite mit 30% (2014: 45%), kanaleigene Analytic-Tools mit 17% (2014: 7%), Tweetdeck mit 15% (2014: 16%), Facelift mit 12% (2014: Social Bench: 12%), Falcon mit 7% (2014: keine Nennung).

Die größten Social-Herausforderungen

Das Berufsbild des Social Media Managers ist etabliert, die Ausbildung professionalisiert – andere läuten schon die Sterbeglocken für die Social-Profession als Single-Disziplin ein: Die sozialen Netzwerke seien schließlich Werkzeug für jeden einzelnen Mitarbeiter, nicht nur für einige wenige. Das war 2014 so und trifft heute noch genauso zu. Allerdings ist es komplexer geworden, denn der Social-Markt ist so diversifiziert wie wenige andere – die Plattformangebote wachsen stetig, genauso wie die Möglichkeiten, die potenzielle Zielgruppe zu erreichen, die Frage nach der Monetarisierung bleibt.
Weitere Herausforderungen, die ein Großteil der 105 befragten Social-Media-Manager sehen: Den Trend von der One-to-Many-Kommunikation hin zur One-to-one-Kommunikation (Chatbots) oder zumindest zur Individualisierung, eine sinkende organische Reichweite, Live- und Bewegtbild-Inhalte sowie die stetig steigende Anforderung an Kompetenz in Social Advertising.

Der Wettkampf um Reichweite und Sichtbarkeit

Die größte Herausforderung (genannt von 38 Befragten) liegt darin, die Zielgruppen und -potenziale trotz Informationsflut mit guten, authentischen, relevanten und dialogfördernden Inhalten zu erreichen – und zwar zu informieren und zu unterhalten gleichermaßen. Gerade in Zeiten, in denen Facebook und andere Netzwerke ständig an ihrem Algorithmus arbeiten und dadurch sowie dank der Masse an Informationen die native, organische Reichweite sinkt, steigen die Kosten für die Sichtbarkeit der eigenen Inhalte: entweder dank erhöhter Ad-Spendings oder mittels Investition in neue Storytellingformate, wie Bewegtbild, Liveberichterstattung Augmented/Virtual Reality.

Trend zur Individualisierung

Wenn Content qualitativ hochwertig ist, ist den meisten Nutzern egal, ob die Quelle eine bestimmte Marke ist. Unternehmen müssen sich somit zukünftig viel mehr mit dem einzelnen Individuum auf sozialen Plattformen auseinandersetzen und ihn noch gezielter adressieren (genannt von 22 Befragten). Das geht einher mit dem Wunsch vieler, direkt angesprochen zu werden – also statt in Foren oder auf Pinnwänden per privater Nachricht im Messenger oder in geschlossenen Gruppen (z.B. Facebook- oder Whatsapp-Gruppen), zu denen Unternehmen keinen oder nur schwer Zugriff bekommen. Über gute Inhalte auch in solche Kanäle hineinzukommen, ist eine der größten Herausforderungen, verbunden damit, dass Skaleneffekte bei der Bearbeitung von Anfragen (eine Antwort hilft auch Lesern) bei einer 1-zu-1-Kommunikation nicht mehr gehoben werden können und der Kommunikationsaufwand immens ist, sei es personell oder technologisch – denn in großem Umfang helfen hier nur noch Chat-Bots.

Social by Design

Gefragt nach den größten Herausforderungen in ihrem Berufsalltag, antworten 14 Befragte, dass sie immer noch für die Integration von Social Media kämpfen müssen, weil viele Unternehmen noch nicht begriffen haben, dass ihre Produkte und Dienstleistungen nicht fertig sind, wenn sie den Kunden erreicht haben, sondern dass ein konstanter Dialog gepflegt werden muss. Es geht um dialogorientierte Inhalte, Interaktion und Kommunikation der Marke mit den Kunden, Fans und Followern – auch über das Internet hinaus und mit den verschiedensten Zielsetzungen im Blick. Zeit also für Social Media Manager als vernetzte Botschafter die Silos aufzubrechen, über Abteilungsgrenzen hinweg zusammenzuarbeiten und Social by Design zu werden – Social Media als integrierten und interdisziplinären Ansatz zu sehen und das intern wie extern, Stichwort: Social Collaboration. Um aber das volle Potenzial von Social Media auszuschöpfen, muss jeder einzelne Mitarbeiter vom Nutzen der Netzwerke überzeugt sein, beginnend bei der Unternehmensleitung – denn der Kunde ist schon so weit: Social Media ist Alltags-Internet, Indutry 4.0 leider noch nicht.

Schnelllebigkeit

Die Weiterentwicklung der „täglichen“ Social Media Tools und deren Entwicklung ist eine Herausforderung, die 12 der Befragten nannten, z.B. sehr gut zu beobachten am Beispiel Snapchat. Zunächst alleine auf dem Markt, bietet inzwischen Facebook, Whatsapp und auch Instagram mit „Stories“ jedes Tool die Möglichkeit, jedem seine persönliche Geschichte erzählen zu lassen und vor allen Dingen verschiedene Zielgruppen zu erreichen. Die technologischen Weiterentwicklungen zu verfolgen, zu evaluieren und in den eigenen Social-Toolkit aufzunehmen, sofern relevant für die eigenen Social-Ziele, ist sehr fordernd und gerade mit wenigen Ressourcen schwerlich ohne externe Agentur realisierbar.

Der Social ROI

Genau hier liegt eine weitere Herausforderung, die 6 Befragte äußerten: Monetarisierung bzw. eine überzeugende Antwort auf die Frage nach dem Return of Invest zu finden. Alle social-agierenden Abteilungen müssen dem Ressourcen-Einsatz immer stärker klar definierte Einnahmen gegenüberstellen. Der Kosten-Druck wird größer. Es wird folglich immer wichtiger, klare KPIs zu definieren, die auf Unternehmensziele einzahlen und diese mit den dafür geeigneten Tools zu messen (vier Befragte nannten Monitoring als größte Herausforderung). Außerdem wird es immer entscheidender, der propagierten ROI- und Performance-Diskussion entgegenzuwirken – nicht nur mit Ergebnissen, deren Forderung in den jeweiligen Bereichen durchaus legitim ist, sondern auch mit überzeugenden inhaltlichen Konzepten für Branding, Image und Kundenbindung. Die Customer Journey in Social Media muss erwachsen werden – gerade in Zeiten immer stärker nachlassender Markentreue und zunehmender Bedeutung von (Freundes-)Empfehlungen.

Hater, Fake-News und Datenschutz

Ebenso als Herausforderungen genannt: Vertrauen aufzubauen, durch relevanten, validen, dialogorientierten Content, denn die Angst vor Fakenews ist immer präsent. Bei der Kommunikation zeichnet sich ein Trend des rauhen, harschen Umgangstons ab – bis hin zu provizierten Shitstorms oder regelrechten Hate-Speeches. Den Umgang damit im Griff zu haben, erfordert viel Fingerspitzengefühl und ein unglaublich hohes Maß an Kommunikationsstärke. Die zeitintensive Beschäftigung mit den Socia Media Analytics wird genauso von einigen herausfordernd gesehen (5 Befragte), wie die Konsolidierung aller Kunden- und Social-Daten und eine datenschutzkonforme Nutzung zur gezielten Kundenansprache (6 Befragte).

Hintergrund der Social-Studie

Die Studie wurde im Zeitraum vom 03.04.2017 – 26.06.2017 durchgeführt, teilgenommen haben 105 Befragte, die per XING und in geschlossenen Facebook-Social-Media-Manager-Gruppen akquiriert wurden. Die komplette Studie gibt es als Download hier.

Alle Daten im Überblick: Die Infografik

Viele Mitarbeiter würden sich gerne mehr für ihr Unternehmen in den sozialen Medien einsetzen. Doch die bestehenden Strukturen erschweren ihnen dies in vielen Fällen. Das ist das zentrale Ergebnis einer weltweiten Studie, die die Kommunikationsagentur LEWIS durchgeführt hat.

Gründe, die laut Befragung für ein Engagement für den eigenen Arbeitgeber sprechen, sind der Wunsch nach persönlicher Profilierung in den sozialen Medien, aber auch die Unterstützung des Unternehmens.

In den meisten Fällen scheitern die Ambitionen der Angestellten jedoch aus einem der drei folgenden Gründe:

1. Unternehmen bieten keine strukturierte Unterstützung

Die meisten Befragten (60 Prozent) gehen davon aus, dass strukturierte Social Media-Programme für Mitarbeiter die Beteiligung steigern können. Allerdings nutzt nur jedes zweite Unternehmen diese Chance. So entgehen ihnen wichtige Möglichkeiten zur Steigerung ihrer Social Media-Reichweite, denn jeder zweite Mitarbeiter wäre bereit, Inhalte für sein Unternehmen zu erstellen, wenn er oder sie gefragt würde. Bei den Unternehmen, die über kein Mitarbeiter-Programm verfügen, wünscht sich die Hälfte der Befragten eine derartige Initiative. Neben gesteigerter Reichweite sehen die Studienteilnehmer auch Impulse für den Vertrieb (40 Prozent) und Wertschätzung für engagierte Kollegen (36 Prozent) als Vorteile solcher Aktivitäten.

2. Unternehmen nutzen die sozialen Medien nicht aktiv genug

Fast drei Viertel der Befragten (73 Prozent) waren der Ansicht, dass ihr Unternehmen soziale Medien aktiver nutzen sollte. Allerdings gibt es in rund der Hälfte der Unternehmen, die Teil der Befragung waren, Verbote gegen die Nutzung sozialer Medien während der Arbeitszeit. Dementsprechend gaben 40 Prozent der Teilnehmer an, dass ihr Unternehmen Social Media zwar nutzen würde, der Beteiligung durch Mitarbeiter allerdings kritisch gegenüberstünde. Derart restriktive Vorgaben lassen wenig Spielraum für Engagement.

3. Unternehmen gelingt es nicht, Mitarbeiter überzeugend einzubinden

Sechs von zehn Befragten gaben an, dass sie unterschiedliche Social-Media- Accounts für geschäftliche und private Zwecke nutzen würden. Der wichtigste Grund für unterschiedliche Konten ist die Einschätzung, dass die persönlichen Einstellungen von denen der Firma abweichen könnten. Den Unternehmen gelingt es nicht, gemeinsame Werte zu vermitteln, mit denen sich die Mitarbeiter identifizieren können.

Unter den Inhalten, die dennoch geteilt werden, gehören Unternehmensnachrichten zu den beliebtesten Inhalten. 59 Prozent der Befragten gaben an, diese Inhalte ihres Arbeitgebers zu teilen, gefolgt von visuellen Inhalten (Foto oder Video – 56 Prozent) und personalbezogenen Inhalten wie Stellenangeboten (31 Prozent).

Die befragten Wissensarbeiter gaben auch Tipps, wie Unternehmen ihr Engagement steigern könnten. Beispielsweise gaben 60 Prozent der Teilnehmer an, dass ihr Arbeitgeber bessere Bilder anbieten sollte. 46 Prozent empfahlen mehr Videoinhalte. Ebenfalls 46 Prozent wünschten sich ein Belohnungssystem für aktive Mitarbeiter und 41 Prozent hielten Social Media-Schulungen für sinnvoll.

„Viele Unternehmen haben keine klare Strategie für den Einsatz von Social Media durch ihre Mitarbeiter”, kommentiert Rafael Rahn, Senior Vice President Zentraleuropa bei LEWIS, die Ergebnisse. „Unsere Untersuchung zeigt, dass es häufig zu wenig Unterstützung oder zu große Einschränkungen gibt. In jedem Fall geht das Potenzial, das Mitarbeiter als Markenbotschafter entfalten können, oft verloren. Die hohe Bereitschaft zu mehr Engagement sollte von Unternehmen genutzt werden, um ihre Reichweite und Präsenz in sozialen Medien auf glaubwürdige Art zu steigern.”

Die vollständigen Ergebnisse finden Sie hier.

Social Media in Zahlen 2017

Geschrieben von | April 17, 2017 | Infografiken, Jobtipps

Die Hälfte der Weltbevölkerung nutzt das Internet. 37% aller Menschen sind aktive Social-Media-Nutzer, 66% nutzen ein Smartphone und rund jeder dritte ist aktiver Social-Media-Nutzer vom Smartphone aus. Wahnsinn: Es gibt derzeit 4,92 Milliarden einzelne mobile Internetnutzer!

Durchwegs positive Entwicklungen seit 2016. Am meisten gewachsen sind die mobilen Social-Media-Nutzer mit +30%, die aktiven Social-Media-Nutzer mit +21%. Die weltweite Internetnutzung ist um +10% gewachsen und die mobilen Internetuser um +5%.

Die aktivste Social-Media-Region ist (Südost-)Asien.

Die meist genutzten Social Networks und Instant Messaging-Dienste weltweit:

  • Facebook mit 1,871 Mrd. Nutzern
  • Youtube, WhatsApp und Facebook Messenger mit ca. 1 Mrd. Nutzern
  • QQ mit 877 Mio. Nutzern (Instantmessagingdienst in Asien)
  • WeChat mit 846 Mio. Nutzern
  • QZone mit 632 Mio. Nutzern (chinesisches Social Network, das Blogs, Tagebücher, Foto- und Videosharing und Musikhören ermöglicht)
  • Instagram mit etwa 600 Mio. Usern
  • Tumblr mit 550 Mio. Usern
  • Skype, Snapchat und Baidu Tieba (größte chinesische Kommunikationsplattform) mit etwa 300 Mio. Usern
  • Sina Weibo (größter chinesisches Mikroblogging-Dienst) mit 297 Nutzern
  • Line (japanisches Instant Messaging-Tool) mit 217 Mio. Nutzern
  • Pinterest mit 150 Mio. Nutzern
  • YY (chinesische Video-Social-Network) mit 122 Mio. Nutzern
  • LinkedIn mit 106 Mio. Nutzern
  • BBM (Instant Messanger), Telegram und Viber (Instant Messaging und VoIP-Dienst) mit etwa 100 Mio. Usern
  • VKontakte (das „russische Facebook“) mit 90 Mio. Nutzern
  • Kakaotalk (Mobiler Messanger-Dienst) mit 49 Mio. Nutzern

Social-Trends 2017
Social Media macht der Internetsuche Konkurrenz. Irgendwie nachvollziehbar, denn im echten leben schenke ich auch Empfehlungen von Bekannten und Freunden oder Freunden von Freunden als von Fremden.
Social Commerce wächst an Bedeutung.

Was 2017 im Social Media Marketing wichtig ist
Social Media ist nicht immer trackbar – die Grauziffer an Usern, die über die sozialen Webseiten zur Seite geleitet werden oder mit der Marke in Kontakt kommen ist viel höher als die, die man mit Analytics-Programmen messen kann.
Video ist weiterhin King in Sachen Content, jetzt ziehen Videos im Social Advertising unglaublich an.
Das erkennen auch Unternehmen und investieren in die Digital-Skills ihrer Mitarbeiter.
Es waren noch nie so viele Menschen online vernetzt wie heute. Online-, insbesondere aber Social Media Marketing sollte also bei jedem im Marketing-Mix eine Rolle spielen, im Lokalen wie im Globalen. Die technologischen Fortschritte bringen neue Vertriebs- und Kommunikationswege, die innovative Produktentwicklung ermöglichst, wie selten zuvor.
Es sollte sich also jeder Marketer fragen, welche Webseiten, Plattformen, Apps und Netzwerke seine oder ihre Zielgruppe nutzen und welche die größte Relevanz für das eigene Produkt haben. Genauso wichtig: Was motiviert die Zielgruppe? Was spricht sie an und wie können Sie mit nutzwertigem Content informieren oder unterhalten, sodass er mit Ihrer Marke und Ihren Produkten in Kontakt kommt? Und: Wie kann eCommerce und Social-Selling helfen, um die Kauferfahrung „rund“ zu machen.

Die komplette Präsentation von We are social dazu:

  • Live-Berichterstattung wird noch wichtiger als es schon 2016 war.
  • Social-Bots wie Allo oder Resi werden in der Kommunikation, nicht nur von Medienunternehmen, mehr Verwendung finden.
  • Fakenews und Propaganda sind Herausforderungen, deren Bekämpfung an mehreren Fronten stattfinden (müssen).
  • Der Effekt von Clickbaiting wird weiter abnehmen (endlich)
  • Content, Content, Content: Neue Storytelling-Formate, neue Verbreitungskanäle und die Kommunikation mit den Nutzern auf Augenhöhe: Entscheidende Erfolgskriterien für eine effektive Social-Arbeit
  • Audio- und Video-Inhalte werden noch wichtiger (vor dem Hintergrund von Amazon Echo, Google Home, Siri und Co)

Noch mehr Ausblicke geben diverse Social-Media-Köpfe auf der Webseite von Jörgen Camrath.

Eine wunderbare Infografik dazu von sproutsocial.com:
6-social-media-trends-2017-infographic

Social Media Tools 2017

Geschrieben von | Januar 29, 2017 | Infografiken, Jobtipps

Welche Tools für welchen Zweck? Was sind die besten? Welche neuen Programme gibt es? Diese Fragen beantwortet regelmäßig die Agentur Overdrive Interactive mit einer interaktiven Karte:

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