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Best Practice: Wie IKEA Instagram einsetzt

Gepostet von | Januar 14, 2014 | Jobtipps

Ein Gewinnspiel über Instagram zu organisieren ist nichts Neues: Hashtag besetzen und los geht’s. IKEA hat das genauso gemacht, nur ein weiteres Ziel damit verbunden: Jeder, der eine Katalogseite abfotografiert und mit dem Hashtag #Ikeakatalogen versieht kann ein Möbelstück gewinnen.

So hat es IKEA geschafft, ohne Mediabudget in die Hand zu nehmen oder selbst zu investieren, ihren Katalog komplett zu digitalisieren und auf Instagram verfügbar zu machen. Ziemlich gute Idee – hier ein Video dazu:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

IKEA Social catalogue from SMFB on Vimeo.

Wie man Social Influencer identifiziert

Gepostet von | Dezember 22, 2013 | Jobtipps

Wer sind die Social Influenzier?Die 90-9-1-Regel von Nielsen ist nicht neu:

    • 90 von 100 Social-Media-Fans sind lediglich inaktive Zuschauer des Geschehens
    • 9 von 100 kommentieren das Geschriebene
    • 1 von 100 schreibt.

Umso wichtiger, dass man die 10 Aktiven auf der Facebook-Fanpage, auf Twitter, LinkedIn etc. kennt, schätzt und die Beziehung zu ihnen pflegt und weiß, wie man vielleicht noch ein paar von ihnen hinzugewinnen kann.
Nur – wie identifiziert man die so genannten Social Influencer? In mühsamer Handarbeit in den eigenen Netzwerken und denen der Konkurrenz. Das ist eine Wahrheit. Unterstützung bieten die folgenden Tools:

SocialBench zeigt einem über einen definierbaren Zeitraum diejenigen Facebook-Fans der eigenen Seite oder die der Konkurrenz, die am meisten aktiv sind (Likes/Kommentare/…). Mit der strukturierten und ausführlichen Influencer Analyse findet man nicht nur heraus, wer die aktivsten Unterstützer oder Kritiker der eigenen Seite oder der der Konkurrenz sind, sondern man kann auch gezielt auswerten, wie Nutzer auf die eigenen Beiträge reagiert haben (positiv/neutral/negativ). Das günstigste Paket kostet 49 Euro monatlich, das teuerste 799 Euro im Monat. 14 Tage lang kann man kostenlos und unverbindlich testen.

Wolfram Alphas „Facebook Report“ liefert Daten zu Facebook-Influencern: Wer ist wie aktiv, zu welchen Uhrzeiten und an welchen Wochentagen usw. Die Ergebnisse werden in Karten, Netzwerkvisualisierungen und Diagrammen dargestellt.

Followerwonk analysiert die eigene Twitter-Gefolgschaft: Analysiert wird, wer einem folgt, wann und wie viel die Follower tweeten, wie die Twitter-Follower-Basis der Konkurrenz aussieht und lässt einen auch neue Influencer finden. Die Demo-Version ist 30 Tage kostenlos, das günstigste Anschluss-Abo kostet 99 Dollar im Monat.

Mit SocialBro kann man ebenfalls das eigene Twitter-Netzwerk analysieren. Es ist also weniger geeignet, um nach neuen, möglichen Beeinflussern zu suchen, zeigt aber in der eigenen Community die Influencer an, verrät, welche Themen für die Folgschaft am interessantesten sind und geht einen Schritt weiter, indem es einem die beste Zeit zum Twittern in der eigenen Community ausgibt.

Mit Google+ Ripples können für beliebige auf Google+ geteilte Beiträge oder URLs eine interaktive Grafiken erstellt werden, die einem zeigt, von welchen Nutzern der Beitrag erneut öffentlich geteilt wurde. In Google+ Ripples findet man:

  • Personen, die den Beitrag oder eine URL öffentlich geteilt haben, und ihre Kommentare
  • Verbreitung eines Beitrags oder einer URL im Zeitverlauf
  • Statistische Angaben zur Verbreitung eines Beitrags oder einer URL

LinkedIn bietet eine Visualisierung des Netzwerks auf einer interaktiven Karte.

Dienste wie Klout, Peerindex, Kred etc. geben vor, einflussreiche Personen zu identifizieren – anhand von eigens dafür geschaffenen Algorithmen (berücksichtigen u.a. die Anzahl an Likes, Kommentaren, Größe des Freundesnetzwerks,…).

Mit all den Informationen lässt sich im beruflichen Alltag nicht immer viel anfangen – schließlich lässt der reine Interaktionsgrad noch keinen Schluss darauf zu, für welche Themen der oder diejenige brennt und ob er oder sie „relevante“ Influencer sind, die andere mit ihrer Begeisterung anstecken können. Letztlich ist es eine Frage von ausdauerndem Monitoring und sorgfältiger Handarbeit, bis die einflussreichen Persönlichkeiten für das eigene Thema/die Marke gefunden sind. Ganz wie im echten Leben: Das reine Adressbuch-Pflegen hilft keiner Freundschaft, erst der regelmäßige Austausch, Kontakt und das Auseinandersetzen mit dem Gegenüber hilft.

Wer weitere Tools kennt: Gerne kommentieren, wir erweitern die Liste dann…

AwarenessNetworks.com hat eine keine Infografik zu verschiedenen Diensten gebastelt:

Social Influencers

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Gehalt als Social Media Manager

Gepostet von | Dezember 16, 2013 | Jobtipps

Zwar wurde das Berufsbild des Social Media Managers von der Bitkom unlängst als etabliert bezeichnet, dennoch variiert die Tätigkeit im Bereich der sozialen Medien von Stellenausschreibung zu Stellenausschreibung. Gleiches gilt auch für das Gehalt. Die Datenlage, was ein Social Media Manager im Durchschnitt verdienen kann, ist eher mau. Erfahrungswerte gibt es trotzdem – hier bei uns.

Aus-, Weiterbildung oder Erfahrung durch Learning on the job?

Den klassischen Ausbildungsweg zum Social Media Manager gibt es nicht, jedoch findet verstärkt eine Professionalisierung der Social Media Aus- und Weiterbildung statt. So verzeichnet zum Beispiel das Weiterbildungsangebot der Social Media Akademie für 2013 einen großen Zulauf – oder das Kompakt-Seminar der Deutsche Akademie für Public Relations, das optimal auf die Prüfung zum Social Media Manager bei der Prüfungs- und Zertifizierungsorganisation PZOK vorbereitet. Einen fundierten und ständig aktualisierten Überblick über die Aus- und Weiterbildungswege gibt es hier. Ob Ausbildung oder Weiterbildung: Der Weg zum Job wirkt sich aufs Gehalt aus. Durch eine Weiterbildung können sich Angestellte aus fachverwandten Sparten auf Social Media spezialisieren und intern die Position eines Social Media Managers einnehmen. Durch den steigenden Bedarf an Social Media Experten wird die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften in den nächsten Jahren wohl noch weiter steigen. Da es jedoch keinen konkreten Studiengang oder Ausbildung gibt, ist es auch schwerer Prognosen in Bezug auf das Gehalt abzugeben. So macht es einen Unterschied, ob Angestellte innerhalb des Unternehmens in die Position des Social Media Managers wechseln oder neu eingestellt werden. Auch entscheidet die vorherige Ausbildung, ein Studium oder die Erfahrung über das zukünftige Gehalt.

Gehalt: Durchschnittlich etwa 3.000 Euro brutto im Monat

Die Gehälter fallen in vielen Firmen derzeit noch vergleichsweise gering aus – verglichen mit dem Workload, den der Job mit sich bringt – schlicht weil die meisten Firmen Probleme haben, die Tätigkeit des Social Media Experten mit einem greifbaren Umsatz in Verbindung zu bringen. Es ist nicht klar ersichtlich, ob die Bemühungen des Social Media Experten auch kostendeckend sind, da es kaum Statistiken oder Daten über den Erfolg der einzelnen Strategien gibt. Laut André Soder, Geschäftsführer der Hamburger Personalberatung TargetPeople, liegt das durchschnittliche Jahresgehalt eines neu eingestellten Social Media Managers, der einen Bachelorabschluss hat und über drei bis vier Jahre Erfahrung verfügt bei 35.000 bis 45.000 Euro. Aufgrund der steigenden Nachfrage und der fortschreitenden Digitalisierung, von der auch die meisten Unternehmen betroffen sind, wird dieses Gehaltsniveau jedoch in den nächsten Jahren weiter steigen. Soders Schätzung schließt aber nicht den Geschlechterunterschied, das Bundesland oder die Größe des Unternehmens ein und differenziert auch nicht weiter zwischen verschiedenen Ausbildungen und dem Erfahrungszeitraum.

Die Angaben über das Gehalt eines Social Media Managers auf gehaltsvergleich.com sind etwas aufschlussreicher, wenn auch unvollständig. Das Einstiegsgehalt in brutto pro Monat für einen männlichen Social Media Manager soll laut dem Portal 3.000 Euro betragen, für eine Frau gäbe es 2.600 Euro.

Auch einige Bundesländer wurden schon in die Gehaltstabelle aufgenommen:

Gehaltstabelle Bundesland Brutto (min.) Brutto (max.) Brutto (Ø)
Baden-Württemberg 2.200 € 3.000 € 2.500 €
Bayern 2.800 € 4.000 € 3.240 €
Berlin 2.000 € 3.000 € 2.500 €
Hamburg 2.800 € 3.100 € 2.950 €
Hessen 3.575 € 3.575 € 3.575 €
Niedersachsen 2.000 € 2.000 € 2.000 €
Nordrhein-Westfalen 2.800 € 2.800 € 2.800 €

Quelle: gehaltsvergleich.com

Die Gehälter variieren selbstredend auch nach Karrierestufe – hierzu gibt es aufschlussreiche Daten von social-media-manager.com:

Jeweilige Karrierestufe Frauen Männer Durchschnitt
Einstiegsgehalt 2.500 €    2.700 €    2.600 €
Berufserfahrung 3.300 €    3.500 €    3.400 €
Durchschnitt 2.900 €    3.100 €    3.000 €

Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis das Berufsbild Social Media Manager gefestigt ist und in Bezug auf das Gehalt bessere Daten zur Verfügung stehen – dennoch kann man mit den vorliegenden Gehaltsdaten gut vorbereitet in ein Vorstellungsgespräch gehen.

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So social ist Deutschland

Gepostet von | Dezember 2, 2013 | Infografiken, Jobtipps

Social Media Atlas 201375 Prozent der Onliner in Deutschland nutzen Social Media-Angebote. Aber es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. An Nummer 1 ist in diesem Jahr Bremen: 82 Prozent der Online sind social-aktiv. Am wenigsten social ist Mecklenburg-Vorpommern: Hier liegt die Quote nur bei 67 Prozent. Das ergab der „Social Media-Atlas 2013“,  zum dritten Mal vom IMWF – Institut für Management- und Wirtschaftsforschung, der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und dem Marktforschungsdienstleister Toluna erhoben.

Neben der Nutzung der einzelnen Kanäle wurde untersucht, wie stark die veröffentlichten Inhalte die Konsum- und Kaufabsichten der User beeinflussen und wie sich das Surfverhalten der Einwohner einzelner Bundesländer unterscheidet. Daneben liefert die Studie Erkenntnisse, wie die Deutschen einzelne Kanäle beruflich oder privat nutzen, über welche Themen sie sich auf den Plattformen informieren und ob sie die Aktivitäten von Unternehmen im Social Web wahrnehmen. Für die bereits zum dritten Mal durchgeführte Studie wurden 3.426 Bundesbürger online-repräsentativ nach Alter, Geschlecht und Bundesland befragt. Untersuchungszeitraum war der 19. August bis 8. September 2013.

Die sozialen Netzwerke nach Nutzungsintensität:

  1. 92% nutzen Facebook
  2. 87% Youtube
  3. 41% Google+
  4. 40% MyVideo
  5. 30% jeweils Twitter und Stayfriends
  6. 28% wer-kennt-wen.de
  7. 27% XING

 

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Social Media Bestcases

Gepostet von | November 26, 2013 | Jobtipps

© MTomicic - Fotolia.comDas Netz ist voll von Firmen, die soziale Netzwerke nutzen. Nicht alle sind bei ihren Social-Aktivitäten vorbildlich, aber alle Firmen lernen, sammeln Erfahrung und manche geben sie weiter – indem sie Best-Cases vorstellen, Case-Studies veröffentlichen. Wir haben ein paar zusammengestellt und freuen uns über Eure Ergänzungen als Kommentar!

Facebook
Nutzen für das Unternehmen: Kundenbindung, Markenaufbau/pflege, Marktforschung, Employer-Branding,…
Benchmarks von socialbench. Bestcases.

Flipboard
Nutzen für das Unternehmen: Kundenmagazine, Shopping-Kataloge.
Guide von PR-Blogger. Beispiele.

Foursquare
Nutzen für das Unternehmen: Kundenbindung, Kundengewinnung (Laufkundschaft), Gewinnspiele
Gutes Tutorial.
Bestcases:

Google Hangouts on Air
Nutzen für das Unternehmen: Community-Management-Maßnahmen (Frage-Antwortrunden), Expertengespräche, Diskussionen, Produktvorstellungen, Kaufberatung. Gute Vorschläge und Best-Cases zusammengestellt von karrierebibel.de. How-To-Guide von Mediadonis.

Instagram
Nutzen für das Unternehmen: Fotowettbewerbe, Marke(n) und Produkt(e) mit Fotos erlebbar machen. Guide für Social Media Manager von t3n.
Bestcases:

LinkedIn
Nutzen für das Unternehmen: Personalakquise, Employer Branding
Grundlagen/Ratgeber. Tipps und Tricks.
Bestcases: Hewlett Packard, Projectmanager.com, Allianz 

Twitter
Nutzen für das Unternehmen: Kundenbindung, -information, Support, Markenbildung/pflege, Newsroom, Diskussionsplattform …
Bastcases. How-to-Guide.

XING
Nutzen für das Unternehmen: Personalakquise, Employer Branding
Bestpractices. Guide.

Foto: © MTomicic – Fotolia.com

Hashtags strategisch nutzen

Gepostet von | November 16, 2013 | Jobtipps

Hashtags, überall Hashtags: Bei Twitter, Instagram, Pinterest, Google+ und Facebook – als Social Media Manager kann man Hashtags nicht ignorieren, man sollte sie strategisch nutzen: sie steigern die Content-Reichweite, sind eine SEO-Maßnahme – außerdem können zur Markenpflege und zur Steigerung der Brandawareness genutzt werden.

Hashtags haben eine lange Geschichte hinter sich, die mit den Internet Relay Chats begann – einer frühen Form des Chattens. Twitter hat sie richtig populär gemacht – ursprünglich gedacht als „Tweet Chats“, gewissermaßen offene Gruppen-Diskussionen rund um ein Thema. Aber das wisst ihr alles schon, also jetzt zur spannenden Frage: Wie können Hashtags strategisch genutzt werden?

Drei Vorschläge:

  1. Brandawareness schaffen/Markenbekanntheit stützen
  2. Reichweitenverstärker: Von „Trending Hashtags“ profitieren
  3. Hashtags als SEO-Maßnahme

Für alle drei Hashtag-Strategien gilt: Die Hashtags sollten unique sein – eine Recherche, ob sie bereits verwendet werden, ist also sinnvoll. Ebenso sollten sie kurz, einpägsam, gut zu merken sein – und, ebenfalls selbstverständlich: Als Social Media Manager sollte man sie im Auge behalten, monitoren, um Leuten, die sie nutzen antworten zu können.

Marken-Hashtags nutzen der Bekanntheit des Unternehmens, sollen Nutzer an Produkte oder das Unternehmen binden oder eine bestimmte Kampagne begleiten. Es gibt also unterschiedliche Marken-Hashtags:

  1. Unternehmens-Hashtags: Der Firmenname (#kitkat) oder der Slogan eignen sich super (#HaveaBreak) – vorausgesetzt, sie sind kurz, einzigartig (trennscharf). Der Unternehmens-Hashtag ist der zentrale Hashtag, den die Kunden und man selbst nutzen, um miteinander in Kontakt zu sein, Meinungen auszutauschen etc.
  2. Kampagnen-Hashtags: Gern genutzt für Foto-Wettbewerbe auf Instagram oder generell Social-Contests sind Kampagnen-Hashtags, wie der Name schon sagt, dazu da, die Markenkampgane im Social Web zu begleiten oder zu verbreiten. Im Falle des Contests wäre es so, dass jeder Post mit dem entsprechenden Hashtag am Contest teilnimmt. Oft entwickelt sich ein Kampagnen-Hashtag auch selbst, ohne dass er vom Unternehmen „eingeführt“ wird, etwa wenn ein Video-Werbemittel so begeistert, entgeistert, polarisiert, oder einfach nur witzig ist.
  3. Funktions-Hashtags: Anders als der allgemeine Unternehmens-Hastag, ist der Funktions-Hashtag immer mit einem bestimmten Ziel oder einer Aufgabe zu tun, etwa Supportanfragen zu kanalisieren und einfach und effizient zu beantworten oder Feedback zum Support zu geben (#telekom-hilft). Mittlerweile gehen die meisten Unternehmen aber dazu über, solche Hashtags nicht mehr zu nutzen, sondern dafür eigene Accounts aufzubauen.

Reichweitenverstärker, oder Trending Hashtags sind Tags, die zunächst erstmal nichts mit dem eigenen Unternehmen oder Produkt zu tun haben, aber im Social Web enorm populär sind. Das können etwa Hashtags zu Vorfällen sein, wie etwa der NSA-Affäre oder zu Events, wie etwa der Fashion Week. Leider ist es momentan nur bei Twitter und Google+ möglich, direkte Trending Hashtags angezeigt zu bekommen. Daher eine kleine Faustregel: Die Trending Topics von Twitter sind in der Regel auf Facebook-Themen übertragbar, in manchen Fällen auch auf Instagram und Pinterest. Google+ Trendthemen sind öfter mit Nischen-Themen gespickt.
Ein paar gute Anlaufstellen, um noch mehr über Trending Topics herauszufinden sind: Hashtags.org, Statigr.am (Trends auf Instagram) und Trendsmap.com.
Diese Trending Topics lassen sich in vielen Fällen dazu nutzen, das eigene Unternehmen oder das eigene Produkt zu „platzieren“ – unterhaltsam, lustig oder manchmal sogar nutzbringend.
So erreicht man seine Zielgruppe, ohne dass sie direkt nach einem suchen und hat einen unerwarteten, aber vielleicht nutzbringenden Kontaktpunkt geschaffen, den man sonst nicht hätte.
Oreo hat beispielsweise die Fashionweek genutzt, um ihre neuen Kekse mit schwarzer Schoko-Milch-Füllung statt der klassischen weißen Milchfüllung zu promoten – sie haben einen Keks fotografiert und getwittert „Warum schwarz? Weil weiß sooooooooo „letzte Woche“ ist. #FashionWeek“.

Hashtags lassen sich auch gut als SEO-Maßnahme nutzen. Sie spielen dann die Rolle der Tags bei einem Blog-Artikel und sorgen dafür, dass sie den Post leichter auffindbar machen. Das soll nicht heißen, dass Promotion-Posts einfach mit Gemeinplätzen-Hashtags, wie Kaffeetrinken, Mittagessen oder soetwas versehen werden sollen, sondern z.B. ortsbezogene Hashtags auf lokale Promotions verweisen: „#München“ ist angebracht, wenn eine bestimmte Nachricht für Münchener besonders spannend ist. Oder ein Produkt ist, ohne dass es vielleicht offensichtlich ist, besonders praktisch für etwas, für das es gar nicht gedacht ist, wie z.B. das IKEA-Stahl-Regal, dass sich super zu einem Grill umbauen lässt (#Grillen).

Foto: © Jérôme Rommé – Fotolia.com

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12 Gründe für Content Marketing

Gepostet von | November 12, 2013 | Infografiken, Jobtipps

  1. 61% der Konsumenten sagen, dass sie ein besseres Gefühl für eine Firma haben und eher kaufen, wenn dieses Unternehmen über eigens geschaffenen Inhalt greifbar(er) und erllebbar(er) wird.
  2. 90% finden diese Inhalte nützlich.
  3. Interessanter und nutzwertiger Inhalt ist einer von drei Top-Gründen, warum Menschen Marken auf sozialen Kanälen zu folgen.
  4. 7 von 10 Kunden lernen lieber durch Geschichten und Inhalte etwas über das Unternehmen und seine Produkte als über Anzeigen.
  5. 79% der Kunden gehen davon aus, dass Firmen, die Inhalte schaffen, diese zum Zweck der Kundenbindung zu kreieren.
  6. 37% der Marketiers schätzen Blogs als nützlichstes Werkzeug, um Inhalte zu schaffen.
  7. 87% nutzen Social-Kanäle um Inhalte zu distribuieren.
  8. Die größte Herausforderung: Unique Inhalte generieren – das sagen 69% der Marketiers.
  9. 67% mehr Leads generieren B2B-Unternehmen, die bloggen, als nicht-bloggende Firmen
  10. Blogs sind nicht nur fürs Empfehlungsmarketing und zum Aufbau von Kundenbeziehungen wichtig, sondern auch aus SEO-Gründen: Mehr indexierte Seiten und mehr Linkziele für externe Seiten
  11. Unternehmenswebseiten mit einem Blog haben deutlich mehr Besucher und fast doppelt so viele Anfragen von Nutzern.
  12. Viele haben bereits verstanden: Unternehmen mit weniger als 10 Angestellten allokieren 42% ihres Budgets auf die Content-Erstellung/das Content-Marketing.

Eine Infografik zur Veranschaulichung der Wichtigkeit von Content Marketing von Fatjoe.co.uk:
warumsocial

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Facebook sagt dem Daumen leise „Servus“

Gepostet von | November 7, 2013 | Jobtipps

So sehen sie aus, die neuen Facebook-Buttons:

neue_fb_buttons

Der Daumen für „Gefällt mir“ tritt sehr in den Hintergrund… Aber hübsch sind sie – so schlicht mit Helvetica-Schrift.
Und wo wir gerade bei „Gefällt mir“ sind:

Wir können gespannt sein, ob bald eine Facebook-Sterne-Wertung für Facebook-Pages kommt, die sind nämlich gerade im Test…

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BITKOM-Studie: Social Media in Deutschland

Gepostet von | November 6, 2013 | Infografiken, Jobtipps

Vier von fünf Internetnutzern in Deutschland sind in einem sozialen Netzwerk angemeldet und zwei Drittel nutzen sie aktiv. Das ergab eine repräsentative Studie des Hightech-Verbands BITKOM. Befragt wurden 1.016 Internetnutzer ab 14 Jahren.

Kernergebnisse:

  • Silver Surfer entdecken vermehrt das Social Web: Mehr als die Hälfte der Internetnutzer in der Generation 50-Plus sind derzeit in sozialen Netzwerken aktiv. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren waren es erst 46 Prozent. „Die Nutzerstruktur sozialer Netzwerke entspricht heute nahezu der Internetbevölkerung in Deutschland“, sagte BITKOM-Vize-Präsident Achim Berg bei Vorstellung der Studienergebnisse. Waren bisher Social Networks eher von weiblicher Nutzerschaft geprägt, sind die Männer jetzt nahezu gleichgezogen: 68 Prozent der weiblichen Internetnutzer sind aktive Mitglieder in den Netzwerken, bei Männern sind es 67 Prozent. Vor zwei Jahren waren dagegen erst 61 Prozent der Männer in sozialen Netzwerken aktiv.
  • Neueinsteiger erfreuen sich Beliebtheit: Laut Umfrage konnten sich in Deutschland neben dem mit Abstand beliebtesten Netzwerk Facebook andere Communitys mit Erfolg etablieren oder neu in den Markt einsteigen. 56 Prozent der Internetnutzer sind aktive Mitglieder bei Facebook. Es folgen die Netzwerke Stayfriends mit 9 Prozent, vor Werkenntwen.de mit 8 Prozent und Xing mit 7 Prozent. Jeweils 6 Prozent der Internetnutzer sind bei Twitter und Google+ aktiv. Durchschnittlich sind User in Deutschland in 2,5 sozialen Netzwerken angemeldet und in 1,4 aktiv.
  • Am stärksten werden soziale Netzwerke von den Jüngeren genutzt: 87 Prozent der 14- bis 29-Jährigen Internetnutzer sind aktive Mitglieder. Mit einem Anteil von 83 Prozent haben fast alle in dieser Altersgruppe ein Profil bei Facebook. Jeweils 9 Prozent nutzen Twitter, Google+ oder das Foto-Netzwerk Instagram. Die Musik-Community Soundcloud nutzen unter den Jüngeren 4 Prozent und die auf Fotos, Grafiken und Animationen setzenden Communitys Tumblr und Pinterest jeweils 3 Prozent. Sieben von zehn aktiven Mitgliedern (69 Prozent) nutzen die Netzwerke täglich. Ein Drittel sind Intensivnutzer, die eine Stunde oder länger pro Tag aktiv sind. Unter den 14- bis 29-Jährigen sind es mit 52 Prozent sogar mehr als die Hälfte.
  • Die Netzwerke werden im Wesentlichen zu vier Zwecken genutzt: Kommunikation, Information, Organisation und Unterhaltung. Laut Umfrage wollen sich 73 Prozent der Nutzer mit Freunden austauschen und 47 Prozent den Kontakt mit ihrer Familie pflegen. 38 Prozent informieren sich über das Tagesgeschehen, 36 Prozent wollen neue Kontakte knüpfen und 35 Prozent organisieren ihre Freizeitaktivitäten mit Hilfe der Netzwerke.
  • Sehr wichtig sind den Nutzern ihre Privatsphäre sowie der Umgang des Netzwerks mit ihren persönlichen Daten. 82 Prozent aller aktiven Nutzer haben sich mit den Privatsphäre-Einstellungen ihres Netzwerks beschäftigt, 69 Prozent haben diese auch verändert. Unter den 14- bis 29-Jährigen haben sich sogar 90 Prozent mit den Einstellungen auseinandergesetzt und 77 Prozent haben diese verändert. Die wichtigste technische Funktion ist für die Befragten das vollständige Löschen von persönlichen Daten: 93 Prozent der Nutzer halten das Löschen für wichtig oder sehr wichtig. 91 Prozent wollen festlegen können, wer welche Informationen sehen darf und 83 Prozent ist wichtig oder sehr wichtig, dass ihr Profil auf Wunsch nicht für jedermann auffindbar ist.

Die Studie als Infografik

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Karriere-Vorsorge für Social Media Manager: XING und LinkedIn

Gepostet von | Oktober 28, 2013 | Jobtipps

Social Media Manager, die ihren Job engagiert machen, treiben sich im Social Web auf vielen Kanälen rum – natürlich mit Strategie. Dabei variieren meiner Erfahrung nach die persönlichen Präferenzen: Manche treten vorwiegend für ihren Arbeitgeber bzw. Auftraggeber in Erscheinung und sind selten persönlich zu finden. Andere dagegen sind auch als Person, gar als Marke höchst präsent in den sozialen Netzwerken. Für die eigene Karriere kann es wichtig sein oder werden, auch im Social Web Vorsorge zu treffen. Wenn die Social Media Karriere erst startet, ist es ohnehin wichtig, für potentielle Arbeitgeber erkennbar und findbar zu sein. Und selbst Professionals in Sachen Social Media wissen heute nicht immer, ob nicht bald der nächste Jobwechsel ansteht.

Zur persönlichen Positionierung im Social Web gehören nicht nur die sozialen Netzwerke, die gerade im Trend liegen, wie Facebook, Google Plus, Twitter, Flickr, Instagram.

Businessnetzwerke für Social Media Manager

Auch die grauen Mäuse unter den sozialen Netzwerken XING und LinkedIn, die bisweilen unter den kreativen Social Media Experten eher ein Schattendasein führen, sollten ständig gepflegt werden und gezielt für die Pflege von geschäftlichen Kontakten genutzt werden. In unserer Weiterbildung zum Social Media Manager IHK gehört der Umgang mit den Businessnetzwerke deshalb auch ins Seminar.

Social Media Manager müssen eben den Spagat gehen. Sie sollten ihre persönliche Reputation durch den Beweis stärken, in den gerade angesagten Medien präsent zu sein. Gleichzeitig ist es auch für sie wichtig, die Kontakte in den konservativen Businessnetzwerken zu pflegen.

Denn: Der potentielle Arbeitgeber, der einen Social Media Manager sucht, bewegt sich möglicherweise eher auf XING und LinkedIn als auf Facebook, Google Plus, Twitter und Co. Speziell wenn das Ziel ist, Social Media Manager in einem eher traditionellen Unternehmen zu sein.

XING oder LinkedIn – welches Netzwerk ist das richtige?

Oft wird die Frage gestellt, in welchem der beiden großen Businessnetzwerke ein Engagement lohnt. Die Antwort lautet zurzeit: Im Zweifel in beiden! Zwar gibt es die Tendenz, dass Startups, IT-Unternehmen und international ausgerichtete Konzerne eher in LinkedIn präsent sind, mittelständische Unternehmen dagegen eher in XING. Aber das ist eben nur die Tendenz. Deshalb: im Zweifel beide nutzen!

Basis oder Premium Profil bei XING und LinkedIn?

In der Regel kommen viele Anwender mit dem LinkedIn-Standard- bzw. XING-Basis-Profil zurecht. Man kann weniger Statistiken sehen und zum Teil keine Nachrichten an Nicht-Kontakte schreiben. Wenn allerdings die Businessnetzwerke aktiv für die Jobsuche eingesetzt werden sollen, sozusagen als Schweizer Messer der Jobsuche, dann kommen die meisten um einen Premium-Account im jeweiligen Netzwerk nicht herum.

Social Media Profis nutzen XING und LinkedIn

Übrigens konnte ich auf dem BarCamp Düsseldorf kürzlich Experten aus dem Web- und Social Media-Kontext befragen. In einer Session zum Thema Businessnetzwerke stellte sich heraus, dass die Profis XING und LinkedIn sehr wohl nutzen uns schätzen. Wir diskutierten auch über die Vorzüge des neuen XING-Profils und wie das neue Portfolio genutzt werden kann. Der ganze Artikel zum XING- und LinkedIn-Profil und den Vorteilen der Businessnetzwerke zu lesen.

Hahn_bw_AusschnittDer Autor: Lars Hahn ist Geschäftsführer der LVQ Weiterbildung gGmbH, die unter anderem gemeinsam mit der DIHK die bundesweit einheitliche Weiterbildung zum Social Media Manager IHK anbietet. Lars Hahn beschäftigt er sich mit Weiterbildung, Arbeitsmarktthemen, Karriereberatung und Social Media. Er bloggt außerdem unter SystematischKaffeetrinken.de.